Archiv für die Kategorie „Humor / Satire“
Hören statt Sehen auf der Internetseite
Entnommen aus Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, vom 4. Mai 2010 | Von rgs
Rund zehn Jahre alt und wenig aktualisiert erschien der alte Trappenkamper Internetauftritt etwas angestaubt und veraltet. Gestern warfen Bürgervorsteher Heinz-Dieter Block, Bürgermeister Werner Schultz und Stellvertreter Harald Krille gemeinsam mit den Gestaltern einen Blick auf die neue Internetseite der Gemeinde.
Frisch, lebendig und aktuell sollte sich der neue Auftritt präsentieren. Das sei gelungen, meinten die Trappenkamper Ortsvertreter zu den Mediengestaltern Kathrin Bühring aus Stocksee und Volker Blisnjuk aus Neumünster. Auf 41 Seiten sei ein Informationsportal entstanden, auf dem sich Vereine, Verbände, Freizeitgeschehen und Soziales finden ebenso wie Bildung und die Vorstellung Trappenkamper Unternehmen. Auch an mögliche Häuslebauer und künftige Trappenkamper Bürger sei gedacht worden, sagte Werner Schultz. “Wer nach Trappenkamp ziehen will, soll alle wichtigen Informationen über die Gemeinde und Ansprechpartner hier finden”, meinte Schultz. Sogar einen Fotowettbewerb für Kinder, bei dem kleine Preise für das schönste Sonnenbrillenfoto winken, gibt es auf der Seite. Eine Suchfunktion führt zum gesuchten Begriff. Auch an eine weitgehend barrierefreie Gestaltung sei gedacht worden. So können sehbehinderte Seitenbesucher sich über ein Zusatzprogramm zu Bildern hinterlegte Texte anhören, die beschreiben, was zu sehen ist.
Um die Aktualität der Seite zu gewährleisten, ist eine professionelle Betreuung mit den Entwicklern vereinbart worden.www.trappenkamp.de
Handwerkliches Geschick
Ein verwirrter Mann! Natürlich, wer denn sonst außer ein verwirrter Mann? Welche normale, gesunde, denkende Person würde denn ansonsten Berlusconi ins Gesicht boxen? Für das italienische Medienregime ist damit alles im Reinen, alles ausgesprochen. Obzwar es demnach tragisch ist, wenn der wichtigste Mann des Staates seine symmetrische Miene einbüßt, aber warum daran stören, wieso sich an dieser unerfreulichen Bagatelle aufhängen, wenn es doch letztlich nur das Werk eines Kranken war? Und für die Gegner des lächelnden und sanften Tycoons ist damit auch alles abgehakt, denn der demokratischen Gesinnung steht es nicht besonders gut zu Gesichte, in eingedroschene Gesichter zu blicken und zu applaudieren. Aber ein Verrückter, mit dem kann man leben, da kann man abwinken, kann sich demokratisch damit arrangieren, muß sich nicht tausendfach dafür entschuldigen, sich rausreden, dass ein Oppositioneller, ein faustdicker Widersacher des Allmächtigen, ein Unzufriedener, ein Freund demokratischen Faustrechts ausgerastet ist.
Also bleut man ihn uns ein, den Respekt.
Vermutlich besagt ein uraltes, vordemokratisches Herrschaftswissen, dass Denken und Terror auf der einen Seite, genauso zusammengehören, wie Glauben und Respekt auf der anderen.
Also bleut man ihn uns ein, den Respekt.
Mit Hausdurchsuchungen, offline und online, mit Fingerabdrücken im Pass, mit Geruchsproben im Glas, mit Zäunen und Wasserwerfern und – am Beispiel Heiligendamm alles in allem – rund 20.000 Mann unter bzw. mit Waffen bzw. Gerät.
Irgendwoher habe ich das Gedicht von Martin Morlock bekommen.
Wahrscheinlich hat irgendwer die Rechte daran, aber es ist mir nicht rechtzeitig gelungen, herauszufinden, wer.
Ich will Ihnen dieses Gedicht aber – trotz unklarer Rechtslage – nicht vorenthalten, und ich bin sicher, Martin Morlock würde sich darüber freuen:
HUGO
Eine deutsche Tragödie
Als die Amme ihn ans Licht hielt und beschaute,
Tat sie einen Schrei und stürzte nach der Tür.
Selbst der Arzt, dem’s nicht so leicht vor etwas graute,
War entsetzt und schwor, er könne nichts dafür.
Hugos Tanten, die im Nebenraum gewartet,
Lächle bis es weh tut
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: „Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen!” Ich lächelte und war froh – und es kam schlimmer.
Der Satz hängt über dem Schreibtisch, den du dir mühsam erkämpft hast. Denn wozu braucht eine Erzieherin einen Schreibtisch? Für die zwei Stunden Bürokram pro Woche? Vielleicht noch mit Internetanschluss? Lächerlich. – Du hast Frühdienst und öffnest. Die ersten schlaftrunkenen Kinder werden reingetragen. Sina hustet und hat ganz offensichtlich Fieber. Aber ihre Mutter ist schneller weg, als du reagieren kannst. Das Telefon klingelt. Karin hat starke Migräne. Kein Problem, du übernimmst ihre Gruppe mit. Du hast ja einen neuen Sozialassistenten zur Unterstützung. Leider hat Karin den Journalisten vergessen, der einen Tag lang hospitieren will. „Der Termin steht seit Wochen!” Worüber er schreibt? „Über fehlende männliche Stimuli im Kita-Alltag”. Du könntest ihm eine Menge über männliche Stimuli jeder Art erzählen, aber das Telefon klingelt gerade wieder. Jutta muss unbedingt zum Zahnarzt und kommt zwei Stunden später. „Kein Problem”, sagst du und lächelst. In der Fortbildung „Kommunikationsstrategien” hat euer Team gelernt, dass man freundlicher wirkt, wenn man beim Telefonieren bewusst die Mundwinkel nach oben zieht.
Schrilles Geschrei dringt aus dem Gruppenraum. Josefine zieht kräftig an Viktors Locken. Der Sozialassistent unterhält sich gerade in einer Ecke mit dem Journalisten. Du brauchst einige Zeit, um Josefines eisernen Griff zu lösen und Viktors Tränen zu trocknen. Max ist in einen Hundehaufen getreten. Das merkt sein Vater aber erst, als sie durch das halbe Gebäude gelaufen sind. Der Sozialassistent wird grün im Gesicht, die Ein-Euro-Kraft verweigert sich, und während du den Dreck entfernst, fragt der Journalist interessiert: „Welchem Erziehungskonzept folgen Sie eigentlich?” Beim Frühstück wirft Anton seinen Kakao um. Leider hast du heute eine weiße Bluse statt geblümter Tarnkleidung angezogen. Der Journalist auf dem Kinderstühlchen weiß nicht, wohin mit seinen langen Beinen. „Was halten Sie von der Initiative ,Männer in die Kita’?” Du vermutest im Stillen, dass es schon längst anständige Sitzgelegenheiten, genug Aushilfskräfte und angemessene Bezahlung geben würde, wenn mehr Männer in Kitas tätig wären. Aber das sagst du lieber nicht, nachher zitiert er dich noch. Stattdessen löst du sanft einen Leberwurstring aus Tamaras Händen und übst wieder mal mit Ben Naseputzen. „Nein, du musst schnauben! Nicht hochziehen. Na los, fester!”
Nach dem Frühstück singt ihr das Lied vom Maulwurf und der Ameise. Du hast erst vor kurzem mit dem Gitarrenunterricht begonnen. Die Akkorde klingen noch ein wenig unsicher. Der Journalist macht sich Notizen. Janus will wissen, ob Ameisen ein Herz haben. Du weißt es nicht und versprichst nachzusehen. Der Journalist fragt, wie viele Fortbildungen ihr pro Jahr machen müsst. Bei den Sitztänzen stellt er sich so ungeschickt an, dass du ihm gern mehr Übungen zur Vernetzung seiner Hirnhälften ans Herz legen würdest. Heute liest du etwas aus dem alten Kinderbuch vom „Ameisen-Ferdl” vor. Carmen und Doreen streiten sich, wer dabei auf deinem Schoß sitzen darf. Sandras Hamster ist gestern gestorben, deshalb darf sie sich beim Vorlesen ankuscheln. Das Malen mit den Fingerfarben gibt deiner Bluse den Rest. Sonst hast du immer ein T-Shirt zum Wechseln im Schrank, aber heute Morgen um 4.30 Uhr hast du schlicht-weg vergessen, eins einzupacken.
In der Mittagspause will ein Paar sein Kind anmelden. Sie haben einen Termin mit Jutta, die leider noch nicht vom Zahnarzt zurück–gekommen ist. Du beantwortest geduldig all ihre Fragen. Ob ihr auf Vollwertkost achtet? Wie die soziale Mischung in der Kita ist? Welche Fremdsprachen ihr anbietet? Gibt es Computerkurse und Hochbegabtenförderung? Du willst wissen, wie alt das Kind ist. Die Frau legt sich selig die Hand auf den flachen Bauch: „In sieben Monaten kommt es zur Welt”.
Am frühen Nachmittag hat der Sozialassistent Kopfschmerzen und bittet darum, gehen zu dürfen. Der Journalist, der ursprünglich bis Dienstschluss bleiben wollte, schließt sich spontan an. Du ziehst allein 30 Kinder an. Ludwigs Schnürsenkel reißt, Bernhardine schafft es nicht rechtzeitig aufs Klo, das Telefon klingelt. Aber auch dieser Tag geht vorbei. Schließlich habt ihr es auch schon mal geschafft, an einem Tag voller Krankmeldungen zu zweit hundert Kinder zu betreuen.
Dein Mann zieht nur die Augenbrauen hoch, als du abends kurz vorbeischaust, um die Bluse zu wechseln. Du hast noch eine Gruppensitzung, eine Therapie für Erzieherinnen mit psychosomatischen Störungen. Heute bist du mit Erzählen dran. Du schilderst lächelnd deinen Arbeitstag. Die Psychologin fragt streng: „Und? An welcher Stelle hätten Sie Nein sagen müssen?”
Gabriele Frydrych
Aus E&W Extra 9-2009 Seite 12
PS: Anmerkung vom Admin:
So, und dann kommen noch die Kita-Leitungen, Träger, Elternbeirat und Gemeindevertreter, aber das ist ein anderes Thema!
DEUTSCHE! Schämt Euch! Aber jetzt richtig! Und kauft wie blöde!
von Eifelphilosoph @ 2009-11-24 – 07:08:23
Erst gestern mußten wir erfahren, das wir viel zu teuer sind. Wir wollen immer noch Geld für Arbeit, sind da ganz konservativ und haben den neuen Wind, der durch dieses Land geht, immer noch nicht verstanden.
Na, wo sollte denn das hinführen, wenn alle so denken würden?
Doch jetzt setzt der Deutsche auch noch eins drauf: er will nicht nur GELD für ARBEIT, er will es auch noch BEHALTEN und gefährdet damit die ganze gesamte Wirtschaft!
Knausrige Deutsche gefährden Aufschwung 2010
Die Konsumenten haben in der Krise die Konjunktur gestützt. Doch mit der zunehmenden Arbeitslosigkeit wird diese Stütze brüchiger. Wer sich fürchtet, gibt nämlich kein Geld aus.
Deutschland in Panik! Jetzt auch noch die Maulwurfgrippe ausgebrochen!
Entnommen von WELLMANN, Donnerstag, 19. November 2009
Die Schreckensnachrichten nehmen kein Ende. Wie unserer Redaktion soeben aus zuverlässiger Quelle berichtet wurde, sind erste Fälle der Maulwurfgrippe in Deutschland aufgetreten. Vorwiegend sind Menschen betroffen, die sich geistig im Untergrund bewegen. Die ersten Symptome sind ein verschleierter Blick auf Dinge die deutlich vor einem sind. In nur wenigen Tagen kann die Maulwurfgrippe bis zur völligen Blindheit führen, teilweise auch zur völligen Blödheit. Mediziner nehmen an, dass sich die Maulwurfgrippe zu einer Pandemie ausbreitet, die sowohl die Vogel-, als auch die Schweinegrippe in kurzer Zeit an Infizierten und sogar Todesfällen so übersteigen wird, dass die Pestpandemien von den Jahren 1347-1894, dagegen wie ein harmloser Schnupfen daher kommen. Die Bundesregierung steht der Maulwurfgrippe zur Zeit noch recht gleichgültig gegenüber, wie heute eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums äußerste. “Wie wir das Kruppzeug von Volk loswerden, das uns nur auf der Tasche liegt, kann uns doch erst mal egal sein”, so der Wortlaut der Referentin, die hier nicht genannt werden will. Leider sieht das die Pharmaindustrie nicht ganz so, denn wer soll jetzt noch zur Schweinegrippenimpfung gehen, und womit verdienen sie nun ihr Geld? Diese Frage, oder ob innerhalb kürzester Zeit doch ein Impfstoff gefunden werden kann, der zumindest die Menschen zwar weiterhin blind macht aber am Leben läßt, werden wir hoffentlich in den nächsten Tagen erfahren.
WELLMANN hält euch auf dem Laufenden.
Gute Nacht, ihr Lieben!
Macht die Äuglein zu. Ihr braucht sie bald sowieso nicht mehr.
Vier Millionen, damit es richtig „ploppt”
Lübecker Nachrichten, 10.11.2009, Seite 1
Wenn aus kleinen Jungs große Jungs werden, müssen sie sich irgendwann entscheiden. Familie oder Lotterleben, Kinder oder Reichtum, Biertrinker oder Weintrinker – das sind die seit Jahren gängigen Alternativen. Neu daran ist, dass sich die Biertrinker der Neuzeit offenbar mit dem Gehör orientieren. Dies zumindest muss man annehmen, wenn man liest, dass die Flensburger Brauerei jetzt tatsächlich vier Millionen Euro in die Entwicklung eines „verbesserten Bügelverschlusses” gesteckt hat. Wegen des „Plopps”.
Die Flaschen aus dem Norden sollen zuverlässiger „ploppen”, um mit den gängigen Kronkorken konkurrieren zu können, hieß es. Dazu habe man „die Geometrie im unteren Bereich neu gestaltet”, was jetzt vielleicht nicht jeder versteht, aber angeblich kann man es hören. Und dann können aus großen Jungs auch wieder kleine Jungs werden. naes
„Plopp” – denn das Ohr trinkt mit.
Siehe auch diesen >>>Artikel<<<
Al Kaida Rettungspaket für Deutschland
Bin Ladens Zahnbürste
W A R N H I N W E I S ! ! !
Satirehaltige Texte können zu starken Emotionen unterschiedlicher Art führen!
Weder für Lach- noch für Schreikrämpfe wird irgendeine Haftung übernommen!
Anfragen und Beschwerden bitte an das zuständige Landesamt für Verschwörungstheorie!
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Mit allen Nebenkosten ein angenehmes Leben
Viele Menschen klagen über hohe Nebenkosten und fragen sich: Ist das Leben überhaupt noch finanziell rentabel? Sollte man es nicht einstellen? Nehmen wir die Krankenkasse. Gerade ältere Menschen beschweren sich oft: “If kriege faft überhaupt keine Fufahlungen fum Fahnerfatf mehr. If muff daf allef felbft befahlen.” An diesem Beispiel sehen wir ganz deutlich: Der Sachverhalt wird zu negativ dargestellt. Denn im Gegenzug können die Menschen auch mit höheren Beiträgen rechnen, was viel zu selten positiv erwähnt wird.
Auch explodierende Heizkosten sind immer wieder Anlass für Beschwerden. Dafür explodieren die Heizanlagen seltener, sind aber nicht nur sicherer, sondern sehen auch schöner aus, so dass wir hier insgesamt ein deutlich größeres Wohlbefinden beim Aufenthalt im Heizungskeller verzeichnen können.
Das zwanghafte und kostenpflichtige Erscheinen des Schornsteinfegers wird als überflüssig empfunden, ist es aber nicht. Auch den immer wieder gerne kritisierten Kraftstoffpreisen kann man durchaus positive Aspekte abgewinnen. Sie verhelfen humanitären Organisationen wie Bild und ADAC zu neuer Popularität und fördern die allgemeine Spendenbereitschaft. Damit gewinnen wichtige Institutionen zur Unterstützung des sozialen Miteinanders nicht nur neue Mitglieder und Kunden, im selben Zuge wird auch ihre Beteiligung an der Regierung wahrscheinlicher, die letztendlich nicht nur die Problematik als solche lösen kann, sondern darüber hinaus bisher für unerfüllbar gehaltene Visionen wahr werden lassen kann: Führerschein mit acht, Autos und Kraftstoff gratis, Mindesttempo 180 auf Autobahnen, auch für Lkw.
Gerade in schwierigen gesellschaftlichen Situationen zeigt sich, ob die Bevölkerung mit der richtigen Perspektive auf gegenwärtige Problemstellungen an der Lösung aktiv beteiligt sein will. Nur eine positive Einstellung unterstützt den Erfolg. Das Finanzministerium arbeitet an einer Broschüre, in der dem Bürger psychologische und mathematische Hilfestellung gegeben wird. Dort heißt es: Unser Leben ist ein Abbild unserer Weltsicht. Bewerten wir also die Wirklichkeit positiv. Das Glas ist halb voll, nicht halb leer. Eine Einstellung, die man trainieren kann. In einem ersten Schritt lesen Sie morgens zuerst die Geburtsanzeigen statt der Todesanzeigen. In einem zweiten Schritt lassen Sie die Todesanzeigen ganz weg und in einem dritten Schritt verzichten Sie auf Information in jeder Form. Verschenken Sie Fernseher und Rundfunkgerät und gewinnen Sie damit Zeit und Zuversicht.
Bestellen Sie die Zeitung ab und lesen Sie mehr Micky Maus. Macht sich in diesen herrlichen Geschichten jemand Gedanken um Rente, um Krankheit oder Tod? Sehen Sie, es geht auch anders. Rechnen Sie auch positiv! Ein Beispiel: Wenn Sie 2900 Euro monatlich verdienen und die Summe aller Nebenkosten beträgt 4500 Euro, haben Sie zusammen 7400 Euro. Mit diesem Betrag ist es durchaus möglich, ein angenehmes Leben zu führen. Dabei unterstützen wir Sie gerne.
JOURNALKOLUMNE Florian von Westerholt
Segeberger Zeitung vom 01.07.2006
Tageschance
. AG Friedensforschung "Friedensratschlag"
DFG-VK
Informationsstelle Militarisierung (IMI) e. V.
Aktionsbündnis Sozialproteste
Alternative Europa Plattform
attac
Campact
InfoNetzwerk-Berlin