Wortverzeichnis Ökologie

Umwelt geht uns alle an!

ALTKLEIDER TAPETEN WASCHMASCHINEN
AUTOBATTERIEN TONERKARTUSCHEN FERNSEHER
GARTENABFÄLLE FARBBÄNDER FÜR
DRUCKER
KÜHLSCHRANKBETRIEB
METALLABFÄLLE REGENWASSER LAMPEN
SPEISEFETTE ABGASKLAPPEN WASSER
ALTGLAS KOCHPLATTEN ARMATUREN
SPERRMÜLL GLÜHLAMPEN TOILETTENSPÜLKÄSTEN
COMPUTER EINWEGARTIKEL DUSCHEN
MÖBEL DACHGARTEN GESCHIRRSPÜLMASCHINEN
ORANGENSCHALEN ALUMINIUM HEIZEN
FIEBERTHERMOMETER DÜNGEN RAUMTEMPERATUR
AUDIOCASSETTEN BÜRGERTELEFONE LÜFTEN
POLITUR KAFFEEMASCHINE THERMOSTATVENTIL
BLEISTIFTE TROCKENMAUERN HEIZKÖRPER
ARMBANDUHREN GARTENTEICH HEIZUNGSANLAGEN
SCHUHE BLUMENWIESE WÄRMEVERLUSTE
KUNSTSTOFFE HOLZHAUFEN LEKTÜRE
CHEMIETOILETTEN INSEKTENNISTHILFEN UMWELTBERATUNG
ABBEIZMITTEL STEINHAUFEN UMWELTBUNDESAMT
CHRISTBAUM OHRWURMTÖPFE WASCHEN
FRITIERFETTE VOGELNISTHILFEN DOSIERUNGS -EMPFEHLUNGEN
KLINGENDE TELEGRAMME GEHÖLZE ERGIEBIGKEIT
PINSELREINIGER GIESSWASSER UNIVERSAL -WASCHMITTEL
WINDELN HECKEN BAUKASTENSYSTEME
ZIGARETTENKIPPEN HÜGELBEET WASCHVERSTÄRKER
SONDERMÜLL MULCHEN SANITÄRBEREICH
LISTE SONDERMÜLL KOMPOST WC-REINIGUNG
WICHTIG HOCHBEET VERSTOPFUNGEN
GRÜNER PUNKT WURMKISTE ABWASCH
BODENREINIGUNG BAUMSCHEIBEN -KOMPOSTIERUNG DESINFEKTION
JAUCHE KOMPOSTBEHÄLTER KLEIDUNG
RÜCKSTANDSGIPS KOMPOSTMIETEN / KOMPOSTER FORTBEWEGUNG
BERGBAUABFÄLLE MEHRWEGFLASCHEN FAHRRÄDER
BILGENÖL HYGIENEKREPP BUS
BODENAUSHUB MOTORRASENMÄHER UMWELTFAHRKARTEN
GALVANIKSCHLAMM STREUMITTEL FAHRGEMEINSCHAFTEN
GRÜNSALZ KORROSIONS -SCHUTZFARBEN WARTUNG BEIM AUTO
ESSENSRESTE ROHRREINIGER AUTOWASCHEN
HUNDEKOT RECYCLING-KUNSTSTOFFE ÖLWECHSEL
KAFFEE- UND TEERESTE SCHÄDLINGS -BEKÄMPFUNGSMITTEL TEMPO 30
UMWELTENGEL DURCHFLUSSBEGRENZER FAHRBAHN -VERENGUNGEN
WEICHSPÜLER BODENVERBESSERUNGS -MITTEL
ZEICHEN 325
WASCHMITTEL KOMPOSTHÄCKSLER VERKEHRSBERUHIGUNG
FLECKENMITTEL KETTENSCHMIERMITTEL ABFALLSORTIERUNG
GESCHWINDIGKEIT ABFALLVERMEIDUNG BATTERIEN
REIFENDRUCK INFORMATION MEDIKAMENTE
BREMSBELÄGE EINWEG ALTÖL
AUTOWASCHANLAGEN EINKAUFSTASCHE LÖSEMITTELRESTE
STAUB VERKAUFEN ENERGIESPARLAMPEN
JOGHURT DOPPELTE FREUDE PFLANZENSCHUTZ -MITTELRESTE
PAPIERKORB ALLES FRISCH HEIMWERKEN
WASSERUHR DIE RICHTIGE MENGE LACKIEREN
TEXTMARKER SELBST GEMACHT FARBRESTE
ROLL- UND FENSTERLÄDEN FARBBANDKASSETEN KLEBEN
STAND-BY-BETRIEB WERBEPROSPEKTE ALTE LACKE
DACHBEGRÜNUNG KINDERERZIEHUNG SPANPLATTEN
TRAGETASCHEN KUNSSTOFFABFÄLLE RAUHFASER
LOSE VERPACKUNGEN RECYCLING ANSTRICH
KOMPOSTIEREN ALTPAPIER LACKE
ROBINSON LISTE VERPACKUNG DISPERSIONSFARBEN
REPARATUR TELEFONBÜCHER ÖKOLACKE
KÜCHENGERÄTE ALT-TEXTILIEN KORROSIONS -SCHUTZSTOFFE
SCHNELLHEFTER KÜCHENABFÄLLE HOLZSCHUTZ
BRIEFBLÖCKE KÜHLSCHRANK STEINKOHLENTEERÖLE
FILZSTIFTE ALTREIFEN HOLZSCHUTZMITTEL -RESTE
ALLESKLEBER ALTGLAS-SAMMLUNG SCHÄDLINGS -BEKÄMPFUNG
FEDERMAPPE DOSEN ATEMSCHUTZ
ESSIG AUTOWRACKS ROST
WC-BÜRSTE LEUCHTSTOFFRÖHREN FUßBODEN
HEIZUNG FOTOCHEMIKALIEN
ABWASSER STROM
GASGERUCH KOCHEN
SMOG HAUSHALTSGERÄTE

 

ALTKLEIDER
Recyclinghöfen Sammelstationen des DRK.zurück zur Stichwortübersicht

AUTOBATTERIEN
Beim Kauf einer neuen Batterie lassen Sie Ihre alte Batterie
bei Ihrem Händler. Er sorgt für eine ordnungsgemässe Wiederverwertung
aller Bestandteile. Schwefelsäure und Blei in den Batterien
sind sehr giftig und dürfen auf keinen Fall in die Umwelt
gelangen.zurück zur Stichwortübersicht

GARTENABFÄLLE
Gartenabfälle eignen sich in der Regel ebenso wie viele
organischen Küchenabfälle für die Kompostierung. Dies ist
eine gute Möglichkeit, Müll zu vermeiden und gleichzeitig
einen guten und preiswerten Dünger zu erhalten. Laub sollte
soweit wie möglich zwischen Hecken und Sträuchern eingestreut
werden. Haben Sie selber keine Möglichkeit zur Kompostierung,
dann bringen Sie die Abfälle auf den Recyclinghof.zurück zur Stichwortübersicht

METALLABFÄLLE
Grosse Metallteile gehören zum Schrotthändler. Kleine
Teile, insbesondere Getränke- und Konservendosen, können
in die im Stadtgebiet aufgestellten Metallcontainer geworfen
werden. Aluminium ist ein besonders wertvolles Metall und
sollte deshalb getrennt gesammelt werden.zurück zur Stichwortübersicht

SPEISEFETTE
Reste von Speisefetten bzw. -ölen gehören in die Mülltonne,
nicht ins Abwasser. Füllen Sie die Reste in einen verschliessbaren
Behälter, evtl. reicht hierfür auch eine zugeschnürte Plastiktüte.
Damit vermeiden Sie Verunreinigungen und üble Gerüche.zurück zur Stichwortübersicht

ALTGLAS
Altglas gehört in die überall vorzufindenden Altglas-Container.
Wenn in Ihrer Kommune buntes und weisses Glas getrennt gesammelt
wird, achten Sie bitte darauf, dass kein farbiges Glas in
den Weissglas-Container” gelangt. Aus Rücksicht auf die
Anwohner sollte nach 22 Uhr kein Glas mehr in die Container
geworfen werden.zurück zur Stichwortübersicht

SPERRMÜLL
Hier gibt es von Stadt zu Stadt verschiedene Lösungen.
Entweder müssen Sie einen Abholtermin vereinbaren oder Sie
besorgen sich den gültigen Sperrmüllplan.zurück zur Stichwortübersicht

COMPUTER
Computer enthalten vielfältige Giftstoffe. Fragen Sie
bei Ihrem Händler, ob er Ihren alten Computer zurücknehmen
und umweltschonend entsorgen kann.zurück zur Stichwortübersicht

MÖBEL
Möbel aus Vollholz sind i.a. formaldehydfrei und halten
länger als solche aus Spanplatten. Bei der Entsorgung alter
Möbel sollten Sie darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoller
ist, diese zu verkaufen oder zu verschenken statt sie wegzuwerfen.
Bei wirklich nicht mehr zu gebrauchenden Möbelstücken bleibt
nur noch der Sperrmüll.zurück zur Stichwortübersicht

ORANGENSCHALEN
Diese dürfen nicht kompostiert werden, da sie mit Pflanzenschutzmitteln
behandelt wurden und sich Reste dieser Giftstoffe im Komposter
anreichern.zurück zur Stichwortübersicht

FIEBERTHERMOMETER
Die herkömmlichen Thermometer (nicht die elektronischen
Varianten) enthalten giftiges Quecksilber und gehören damit
nach Gebrauch zum Sondermüll. Ihre Apotheke nimmt Fieberthermometer
ebenfalls zurück.zurück zur Stichwortübersicht

AUDIOCASSETTEN
Leider gibt es im Augenblick kein sinnvolles Recycling
für Kleinmengen.zurück zur Stichwortübersicht

POLITUR
Politur, ob für Möbel oder Autos, ist Sondermüll. Nur
völlig entleerte Behälter dürfen in den Hausmüll geworfen
werden.zurück zur Stichwortübersicht

BLEISTIFTE
Obwohl sie so heissen, beinhalten sie kein Blei, sonder
Graphit. Sie können deshalb in den Hausmüll geworfen werden.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass sie nicht lackiert sind.zurück zur Stichwortübersicht

ARMBANDUHREN
Zu batteriebetriebenen Uhren gibt es eine umweltschonende
Alternative: mechanische und Solaruhren. Einige dieser Uhren
wurden mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet. Uhrenbatterien
sind Sondermüll. Der Handel hat sich zur Rücknahme verpflichtet.zurück zur Stichwortübersicht

SCHUHE
Gut erhaltene Schuhe werden von caritativen Einrichtungen
angenommen, um Bedürftigen zu helfen. Verschlissenes Schuhwerk
kann in den Hausmüll.zurück zur Stichwortübersicht

KUNSTSTOFFE
Die Vielfalt der im Haushalt anfallenden Kunststoffarten
und deren Verschmutzung verhindern bislang eine effektive
Wiederverwertung. Deshalb sollte bei der Auswahl der Produkte
darauf geachtet werden, dass möglichst wenig Kunststoffabfälle
anfallen: Glasverpackung bei Getränken bzw. Joghurt, Konzentrate
und Nachfüllpackungen verwenden.zurück zur Stichwortübersicht

CHEMIETOILETTEN
Der Kloinhalt darf nur bei grösseren Klärwerken oder in
der Schmutzwasserkanalisation entsorgt werden. Der Inhalt
darf nicht einfach in die Landschaft gekippt werden, weil
die Chemikalien giftig sind, auch wenn die Werbung “volle
biologische Abbaubarkeit” verspricht.zurück zur Stichwortübersicht

ABBEIZMITTEL
können chlorierte Kohlenwasserstoffe (Reste und Behälter
sind Sondermüll) enthalten und damit umwelt- und gesundheitsschädlich
sein. Umweltschonender geht es mit Aetznatron, beim Abbeizen
von Möbeln mit Natronlauge.zurück zur Stichwortübersicht

CHRISTBAUM
Wenn das Fest vorbei ist: Kleinsägen und kompostieren,
oder an den Sammelstellen der Städte abgeben. Es darf kein
einziger Lamettafaden dranbleiben, denn er könnte giftiges
Blei enthalten.zurück zur Stichwortübersicht

FRITIERFETTE
können Sie in verschliessbare Behälter füllen, z.B. eine
alte Plastiktüte und in die Mülltonne werfen. Auf keinen
Fall gehören sie in das Abwasser.zurück zur Stichwortübersicht

KLINGENDE TELEGRAMME
Die Schmuckblattelegramme mit eingebauten Liedern enthalten
winzige Batterien. Die werden früher oder später zu Sondermüll.
Gratulieren Sie besser ohne diesen Gag, die meisten kennen
Ihn sowieso schon.zurück zur Stichwortübersicht

PINSELREINIGER
sind Sondermüll, auch die leeren Behälter. Gebrauchte
Pinselreiniger auf keinen Fall in den Ausguss schütten.
Sammeln Sie den Reiniger in verschliessbaren Gefässen und
bringen Sie diese zur Sondermüllsammlung. Pinselreiniger
enthalten gefährliche Lösungsmittel.zurück zur Stichwortübersicht

WINDELN
kommen in die Mülltonne, keinesfalls in den Altpapiercontainer
(Wegwerfwindeln enthalten Plastikfolie und sind ausserdem
sehr unappetitlich). Eine Alternative sind Stoffwindeln
mit einer Papiereinlage. Darüber können Sie dann ein Höschen
aus Wolle ziehen. Für Stoffwindeln gibt es in vielen Städten
auch schon einen Windelservice, der Ihnen die frisch gewaschenen
Windeln feri Haus liefert. Eine weitere Alternative sind
Wegwerfwindeln aus ungebleichtem Altpapier.zurück zur Stichwortübersicht

ZIGARETTENKIPPEN
gehören nicht auf den Kompost oder in die Toilette, sondern
in die Mülltonne. Zigarettenrauchen trägt erheblich zur
Luftverschmutzung in Innenräumen bei. Raucher sollten in
Anwesenheit von Nichtrauchern (insbesondere Kindern) das
Rauchen immer unterlassen.zurück zur Stichwortübersicht

SONDERMÜLL
Sonderabfälle gehören auf keinen Fall in die Mülltonne
oder gar ins Abwasser. Alle Kommunen bieten Sonderabfallsammlungen
an. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Stadtreinigungsbetrieb
bzw. bei Ihrer Müllabfuhr.zurück zur Stichwortübersicht

LISTE SONDERMÜLL
Die folgenden Stoffe gehören u.a. zum Sondermüll: Abbeizmittel
Insektenvernichtungsmittel Altöl Akkus Laugen Chemielaborkästen
Desinfektionsmittel Leuchtstoffröhren Farben und Lacke Lösemittel
Fleckenmittel Medikamente Pflanzenschutzmittel Fotochemikalien
Säuren Frostschutzmittel Quecksilberthermometer Hobbychemikalien
Holzschutzmittzurück zur Stichwortübersicht

WICHTIG
Da sich die Wissensbasis im Umweltbereich ständig ändert,
können wir für die Richtigkeit der hier enthaltenen Informationen
keine Garantie übernehmen. Wir bemühen uns aber, durch Herausgabe
neuer Datenbankversionen OEKOBASE auf dem neuesten Stand
zu halten. Bitte helfen Sie uns dabei und teilen Sie uns
Ihre Aenderungs- und Ergänzungsvorschläge mit. Viele der
hier verwendeten Informationen stammen aus Publikationen
des Umweltbundesamtes. Das Umweltbundesamt lässt Ihnen gerne
auch darüber hinausgehende Informationen zukommen: Umweltbundesamt,
Bismarckplatz 1, 1000 Berlin 33, Tel.: 030-8903-0zurück zur Stichwortübersicht

GRÜNER PUNKT
Die Verpackungsverordnung verpflichtet u.a. Hersteller
und Vertreiber zur Rücknahme und Verwertung von Verkaufsverpackungen.
Mit dem grünen Punkt gekennzeichnete Verpackungen sollen
über spezielle Sammelsysteme (gelbe Tonne u.a.) bundesweit
erfasst und einer Verwertung zugeführt werden. Verantwortlich
hierfür ist eine privatwirtschaftlich organisierte Gesellschaft
(Duales System Deutschland -DSD-).zurück zur Stichwortübersicht

BODENREINIGUNG
Verunreinigte Böden aus Altstandorten werden durch moderne
Bodenreinigungsverfahren saniert. Als Verfahren kommen grundsätzlich
in Frage: – thermische Verfahren – chemisch/physikalische
Verfahren – biologische Verfahren Die genannten Verfahren
befinden sich teilweise bereits in der grosstechnischen
Anwendung, teilweise aber auch erst in der Erprobung.zurück zur Stichwortübersicht

JAUCHE
Jauche wird wie Gülle und Stallmist als Wirtschaftsdünger
zur Düngung im landwirt- schaftlichen Bereich eingesetzt.
Das Ein- leiten von Jauche in die Kanalisation und damit
in Kläranlagen oder in die Gewässer ist ohne Genehmigung
nicht gestattet.zurück zur Stichwortübersicht

RÜCKSTANDSGIPS
ist ein bei chemischen Prozessen anfallender Gips-Abfall.
Er muss nicht auf Deponien abge- lagert werden, sondern
kann vielfältig im Bauwesen eingesetzt werden und zum Teil
sogar unmittelbar zu Platten und Fertigbauteilen verarbeitet
werden. Auch bei der Zementindustrie lässt sich Rückstandsgips
als Erstarrungsregler bis zu einer Menge von 5% dem Zement
hinzusetzen.zurück zur Stichwortübersicht

BERGBAUABFÄLLE
Bei der Erschliessung und dem Abbau von Bodenschätzen
entstehen Abfälle (meistens aufgehaldet als Grubenberge,
Waschberge u.a.). Pro Jahr (1984) fallen in der BRD ca 74
Mio. Tonnen als sog. inerte Abfälle an, die zu rund 80%
aufgehaldet werden. Etwa 20% werden im Strassen-, Damm-
und Deichbau verwendet.zurück zur Stichwortübersicht

BILGENÖL
Die Bilge ist der tiefste Teil des Maschinenraums von
Motorschiffen. Während des Betriebs sammeln sich in ihr
ausgeflossenes Schmieröl, Treibstoffreste, Putzmittel, ausgetretenes
Kühl- und Kondenswasser sowie eingetretenes Süss- oder Meerwasser.
Dieses Oel/Wasser-Gemisch nennt man Bilgenöl. Es darf nicht
über Bord gepumpt (gelenzt) werden. Auf dem Rhein und seinen
Nebenwasserstrassen sind seit 1961 Bilgen-Entöler-Boote
im Einsatz, welche das Oel aus den Schiffen abpumpen und
der Altölsammlung zuführen. So haben die Entölerboote 1985
insgesamt 7617 Tonnen Bilgenöl auf dem Rhein aufgenommen,
auf der Weser 531 t und auf der Elbe 463 t.zurück zur Stichwortübersicht

BODENAUSHUB
Erdreich, das zur Vorbereitung von Bau- massnahmen im
Hoch- und Tiefbau und Gelände- bau ausgehoben und abgetragen
wird, und an Ort und Stelle nicht verwertet werden kann.
Mutterboden, ein hochwertiger Rohstoff, sollte immer weiterverwertet
und niemals auf Deponien gebracht werden.zurück zur Stichwortübersicht

GALVANIKSCHLAMM
fällt bei der Reinigung von Galvanikabwässern an. In Galvanikbetrieben
erhalten Werkstücke eine elektrochemische Beschichtung,
z.B. aus Nickel oder Chrom. Der Schlamm enthält toxische
Schwermetalle und wird als Sonderabfall entsorgt. Der Anfall
von G. kann durch Behandlung und Rückführung der Galvanikbäder,
durch Rückgewinnung bestimmter Inhaltsstoffe sowie durch
Abwasserbehandlung mit Ionentauschern erheblich verringert
werden.zurück zur Stichwortübersicht

GRÜNSALZ
entsteht bei der Titandioxid-Produktion nach dem Sulfatverfahren
und bei der Eisenbeizerei mit Schwefelsäure. Es wurde früher
zusammen mit Dünnsäure in die Nordsee eingebracht (inzwischen
verboten). Grünsalz eignet sich zur Abwasserreinigung, da
mit ihm die u.a. in Wasch- und Reinigungsmitteln enthaltenen
Phosphate ausgefällt werden können. Deshalb ist Grünsalz
heute nicht mehr als Abfall, sondern als Produkt zu betrachten.zurück zur Stichwortübersicht

ESSENSRESTE
gehören in den Mülleimer oder noch besser in die Kompostierung.
Sie sollten diese keinesfalls ins Abwasser (Toilette) kippen.
Denn im Abwasser tragen Sie zur Nährstoffbelastung bei.
Auf der Deponie hingegen sind Sie gerne gesehen, da sie
die Verrottungsvorgänge beschleunigen.zurück zur Stichwortübersicht

HUNDEKOT
ist eine Gefahr für unsere Umwelt, wenn damit Spiel- und
Buddelplätze. Liegewiesen, Badestrände u.a. beschmutzt werden.
Aber auch das Hineintragen von Hundekot in den häuslichen
Bereich stellt ein hygienisches Problem dar. Hundehalter
sind deshalb verpflichtet, Ihre Hunde so zu erziehen. dass
diese ihr Geschäft nur dort erledigen, wo dies ohne Belästigung
der Allgemeinheit erfolgen kann. Oft gibt es auch entsprechend
kenntlich gemachte Plätze für diesen Zweck.zurück zur Stichwortübersicht

KAFFEE- UND TEERESTE
aber auch Zigarettenreste dürfen nicht dem Abwasser beigegeben
werden, da Sie zu Störungen der Kläranlagen (z.B. Verstopfen
von Pumpen und Filtern) führen können. Deshalb solche Reststoffe
immer in den Mülleimer und nicht in die Toilette gebezurück zur Stichwortübersicht

UMWELTENGEL
Das Umweltzeichen (“Blauer Umweltengel”) kennzeichnet
Produkte, die über relativ günstige Umwelteigenschaften
verfügen, z.B. weil das Produkt :

  • schadstoffarm,
  • aus Altstoffen hergestellt oder
  • leiser als vergleichbare andere ist.
Das Zeichen soll dem umweltbewussten Verbraucher helfen,
schnell und unkompliziert die umweltfreundlichen Alternativen
im sonst undurchschaubaren “Produkte-Dschungel” zu erkennen.zurück zur Stichwortübersicht

WEICHSPÜLER
Mit Weichspülern bekommen Sie weiche Wäsche, allerdings
wird die Saugfähigkeit verringert, was z.B. bei Handtüchern
nicht unbedingt erwünscht ist. Weiche Wäsche kann man aber
auch billiger und umweltfreundlicher durch Verwendung einer
Waschmaschine mit einer hohen Schleuderleistung und durch
Trocknen der Wäsche im Freien erreichen. Auch ein Schuss
Essig ins letzte Spülbad gegeben macht die Wäsche weicher..zurück zur Stichwortübersicht

WASCHMITTEL
für die Waschmaschine sollten genau auf Ihre Dosierung
überprüft werden. Hierfür ist der Härtegrad Ihres Wassers
entscheidend. Diesen bekommen Sie von Ihrem Wasserwerk mitgeteilt.
Die richtige Dosierung ist auch für die Lebensdauer Ihrer
Waschmaschine entscheidend. Weiterhin vergleichen Sie die
Ergiebigkeiten der verschiedenen Waschmittel.zurück zur Stichwortübersicht

FLECKENMITTEL
Spezialmittel zur Fleckentfernung können giftige und umweltschädliche
Stoffe enthalten. Deshalb sollten Sie nach Möglichkeit zu
bewährten Hausmitteln greifen: (Grundsätzlich gilt: Flecken
sofort behandeln! Nicht experimentieren!)

  • BLUT Lauwarme Seifenlauge – Aeltere Flecken in Soda
    oder Salzwasser kalt einweichen. Dann mit lauwarmer
    Seifenlauge auswaschen.
  • BRANDFLECKEN Essigwasser auf den Fleck bringen, einige
    Stunden einwirken lassen, mit klarem Wasser ausspülen.
  • GRAS Empfindliche Stoffe mit Spiritus oder Gallseife,
    ansonsten mit sehr heissem Wasser behandeln. Aeltere
    Flecken mit Zitronensaft vorbehandeln und lauwarm nachspülen.
  • HEIDELBEEREN Lauwarmes Wasser und Zitronensaft, dann
    klar nachspülen. Oder mit Gallseife ausreiben und anschliessed
    auswaschen.
  • KAFFEE u. KAKAO Kalt einweichen und mit lauwarmer
    Seifenlösung auswaschen.
  • KAUGUMMI Kleidungsstück im Gefrierfach kühlen und
    hart gewordenen Kaugummi ablösen. Reste mit Reinigungsbenzin
    entfernen.
  • KUGELSCHREIBER Zu gleichen Teilen Essig und Spiritus
    mischen (Zitronensaft bei weissen Stoffen) und Fleck
    damit bearbeiten. Fleckreste mit Gallseife rauswaschen.
  • LIPPENSTIFT Mit Alkohol, Reinigungsbenzin oder Gallseife
    behandeln, dann auswaschen.
  • ROTWEIN Mit Salz oder Saugpapier aufsaugen, dann mit
    Seifenlauge auswaschen. Oder den Fleck mit Gallseife
    auswaschen.
  • SCHIMMEL Einige Tage in saurer Milch einweichen, dann
    mit Seifenlauge auswaschen. Oder mit Gallseife ausreiben,
    danach waschen.
  • SCHUHCREME Mit Balsamterpentin behandeln, dann mit
    Seifenlauge auswaschen.
  • STEMPELFARBE Mit Zitronensaft behandeln und auswaschen.
  • STOCKFLECKEN siehe Schimmel
  • TEER, SCHMIERFETTE Mit Butter, Margarine oder Speiseöl
    behandeln und auswaschen.
  • TINTE Mit Salz besteuen, evtl. mit Gallseife oder
    Essig nachbehandeln, mit Seifenlauge auswaschen.
  • WACHS Grobe Schichten durch Knicken ablösen, das Wachs
    zwischen zwei Löschpapiere oder Handtücher legen und
    ausbügeln.zurück zur Stichwortübersicht
GESCHWINDIGKEIT
Geschwindigkeit und Fahrweise bestimmen beim Autofahren
unmittelbar den Benzinverbrauch sowie die Umwelt- und Lärmbelastung.
Umweltschonendes Autofahren bedeutet:

  • Den ersten Gang nur zum Schwungholen (ca. eine Wagenlänge)
    benutzen.
  • Frühzeitig schalten
  • Niedertourig fahren
  • Der vierten Gang zum Normalgang im Stadtverkehr machen.
  • In verkehrsberuhigten Gebieten Schritt, in Wohngebieten
    Tempo 30, auf Autobahnen Tempo 100 fahren.
  • Vorausschauend fahren.
  • Keinen unnötigen Schwung aufbauen, der durch abruptes
    Bremsen wieder vernichtet werden muss. Wenn Sie vorausschauend
    und mit angepasster Geschwindigkeit fahren sparen Sie
    eine Menge Benzin, verringern die Schadstoffbelastung,
    erzeugen weniger Lärm und verrringern Ihr Unfallrisiko.zurück zur Stichwortübersicht
REIFENDRUCK
Der richtige Reifendruck beim Auto erhöht die Fahrsicherheit
und Sie verbrauchen weniger Benzin.zurück zur Stichwortübersicht

BREMSBELÄGE
Es gibt mittlerweile Bremsbeläge, die kein Asbest mehr
enthalten. Achten Sie auf Produkte, die mit dem Umweltengel
ausgezeichnet sind. Nebenbei halten asbestfreie Beläge länger
und verursachen weniger Geräusche.zurück zur Stichwortübersicht

AUTOWASCHANLAGEN
Autowaschanlagen können umweltschonend ausgelegt sein.
Sofern sie das Umweltzeichen tragen, führen sie in jedem
Fall das Waschwasser im Kreislauf. Die Schadstoffe werden
fortlaufend abgeschiedenen und ordnungsgemäss entsorgt.
Hierdurch wird eine übermässige Belastung des Abwassers
vermieden.zurück zur Stichwortübersicht

STAUB
Staub, insbesondere Feinstaub, ist immer problematisch.
Asbeststaub zum Beispiel kann Krebs erzeugen. Gleiches gilt
für bestimmte Holzstäube (z.B. Buchen- und Eichenholzstaub).
Deshalb benutzen Sie bei staubenden Arbeiten Atemmasken
und verwenden Sie Geräte mit Absaugeinrichtungen.zurück zur Stichwortübersicht

JOGHURT
kann man sehr einfach selber herstellen. Das kostet sogar
meistens weniger Geld als die abgepackte Ware und vermeidet
natürlich viel Abfall.zurück zur Stichwortübersicht

PAPIERKORB
Altpapier sollten Sie in Ihrem Papierkorb sammeln und
anschliessend zum Altpapier-Container bringen. In Büros
sollte neben dem Papierkorb ein weiterer Behälter zur Sammlung
des Restmülls aufgestellt werden.zurück zur Stichwortübersicht

WASSERUHR
Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihren Wasserverbrauch
zu kontrollieren? Dies können Sie mit einer privaten Wasseruhr
vornehmen. Sollten Sie keine eigene Wasseruhr haben, können
Sie ja mal mit Ihrem Vermieter darüber reden, ob er alle
Mietparteien damit ausstatten kann.Dann können Sie sich
Ihren geringeren Wasserverbrauch auch entschädigen lassen.zurück zur Stichwortübersicht

TEXTMARKER
Textmarker gibt es auch ohne Lösemittel. Sie sehen aus
wie Buntstifte, haben kräftige leuchtende Farben und können
einfach angespitzt werden. Ausserdem können Sie nicht austrocknen.zurück zur Stichwortübersicht

ROLL- UND FENSTERLÄDEN
sollten Sie während der Heizperiode spätestens bei Einbruch
der Dunkelheit schliessen. Hierdurch sparen Sie Wärmeverluste.zurück zur Stichwortübersicht

STAND-BY-BETRIEB
Viele Elektronikgeräte verbrauchen in dem sogenannten
Stand-By-Betrieb unnötig Strom. Deshalb schalten Sie diese
Geräte bei Nichtgebrauch besser ab.zurück zur Stichwortübersicht

DACHBEGRÜNUNG
Ein grünes Dach ist ein sehr guter Klimapuffer. Auf normalen
Dächern werden im Sommer Oberflächentemperaturen um 80 Grad
gemessen. Unter der Dachhaut eines begrünten Daches klettert
das Thermometer nicht höher als 25 Grad. Die Temperaturschwankungen
sind erheblich geringer, was die Lebensdauer eines Daches
verlängert. Die Luft über dem Dach ist kühler, feuchter
und nicht so staubig. Es gibt verschiedene Verfahren und
Möglichkeiten das Dach, je nach den Gegebenheiten zu begrünen.zurück zur Stichwortübersicht

TRAGETASCHEN
bestehen in der Regel aus Polyethylen. Verwenden Sie Tragetaschen
mehrmals, als Einwegverpackungen sind sie eine zu grosse
Umweltbelastung und Rohstoffverschwendung. Alternativen
zu Kunststoff-Tragetaschen sind:

  • Weidenkörbe
  • Baumwolltaschen
  • Kunststoff-Faltkisten (insbesondere für den grossen
    Einkauf mit dem Auto)
Papiertüten sind nur eine Alternative, wenn Sie zu 100%
aus Altpapier bestehen. Tüten aus neuem Papier verbrauchen
mehr Energie, als eine Plastiktüte.zurück zur Stichwortübersicht

LOSE VERPACKUNGEN
sind in der Regel immer abgepackten Produkten vorzuziehen.
Kaufen Sie frische Produkte, z.B.auf dem Markt, und immer
nur soviel, wie Sie auch tatsächlich benötigen. Bringen
Sie selber immer eine Einkaufstüte oder Tasche mit. Ziehen
Sie Mehrwegver- packungen (z.B. Glasgefässe) den Einwegpackungen
vor. Kaufen Sie nachfüllbare Verpackungen (z.B. für Gewürze).zurück zur Stichwortübersicht

KOMPOSTIEREN
Etwa 40 % des Hausmülls sind organische Bestandteile:
Reste oder nicht verzehrbare Bestandteile von Lebensmitteln,
und Gartenabfälle. Statt diese zu verbrennen oder zu deponieren,
können diese Abfälle auch kompostiert werden. Guter Kompost
verbessert den Boden und macht energieaufwendig produzierten
Dünger oder umweltschädlich abgebauten Torf überflüssig.
Kompostieren selbst ist ganz einfach. Anleitungen hierzu
erhalten Sie bei Ihrer Umwelt-/Verbraucherberatungsstelle
oder beim Umweltbundesamt.zurück zur Stichwortübersicht

ROBINSON LISTE
Unerwünschte Reklame/-Hauswurfsendungen können Sie vermeiden,
wenn Sie sich in die Robinson-Liste eintragen lassen. Schreiben
Sie an: “Robinson-Liste” Schiersteiner Strasse 29 6200 Wiesbaden
Weitere Tips siehe unter Werbesendungen.zurück zur Stichwortübersicht

REPARATUR
Viele Gegenstände haben heute eine sehr kurze Lebensdauer.
Meistens sind Sie nicht mehr reparierbar, weil die Modelle
schon wieder ausgelaufen sind, die Ersatzteile zu teuer
sind bzw. das Gerät sich überhaupt nicht reparieren lässt
(z.B. zugeschweisst).Achten Sie daher bereits beim Kauf
auf die Reparaturfreundlichkeit. Vermeiden Sie ausgefallene
Modeerscheinungen bei Standardartikeln. Lassen Sie defekte
Geräte reparieren. Evtl. können Sie defekte Geräte, anstatt
diese wegzuwerfen an andere, über Zeitungen (oft umsonst),
verschenken.zurück zur Stichwortübersicht

KÜCHENGERÄTE
Viel Küchengeräte sind reiner Mode-Schnickschnack. Etliche
Artikel, die auch gerne verschenkt werden, benötigen Sie
hinterher kaum noch und dann landen die oft schnell im Müll.
Dies gilt z.B. auch für Akkugeräte in der Küche. Diese Geräte
werden oft wegen ihrer gegenüber Netzgeräten schwächeren
Leistung nicht verwendet. Verbrauchte Akkus sind überdies
Sondermüll.zurück zur Stichwortübersicht

SCHNELLHEFTER
können Sie anstatt der Plastikversionen, Schnellhefter
aus Recycling Karton benutzen.zurück zur Stichwortübersicht

BRIEFBLÖCKE
gibt es aus umweltschonendem Recycling-Papier. Viele Produkte
erkennt man am Umweltzeichen.zurück zur Stichwortübersicht

FILZSTIFTE
Benutzen Sie Filzstifte auf Wasserbasis. Noch besser sind
(unlackierte) Buntstifte.zurück zur Stichwortübersicht

ALLESKLEBER
können Lösemittel und andere Schadstoffe enthalten. Umwelt-
und gesundheitsschonender geht es mit Klebstoffen auf Wasserbasis
oder lösemittelfreien Klebehilfen (Bänder, Pads u.a.).zurück zur Stichwortübersicht

FEDERMAPPE
Kaufen Sie eine langlebige Federmappe aus Leder und ohne
Inhalt, da dieser oft von minderer Qualität ist oder garnicht
gebraucht wird und so nur unnötig den Müllberg vergrössert.zurück zur Stichwortübersicht

ESSIG
Essig ist ein umweltschonendes Reinigungsmittel, das in
keinem Haushalt fehlen sollte. Mit Hilfe von Essig oder
Essigessenz lösen sich Kalkrückstände im WC-Becken ebenso
wie im Waschbecken oder an Armaturen (Vorsicht bei schadhaften
Oberflächen, hier kann sich giftiger Grünspan bilden!) auf.
Ein Schuss Essig in einen Eimer mit klarem Wasser ergibt
ein gutes Fensterputzmittel.zurück zur Stichwortübersicht

WC-BÜRSTE
Mit der WC-Bürste können Sie regelmässig das WC mechanisch
reinigen.zurück zur Stichwortübersicht

HEIZUNG
Rund 80% der verbrauchten Energie in einem privaten Haushalt
entfällt auf die Heizung. Hier können Sie oft mit sehr einfachen
Mitteln enorme Einsparungen erreichen. Wichtig ist auf jeden
Fall:

  • Lassen Sie Ihre Heizung auf Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit
    überprüfen
  • Sorgen Sie für eine gute Wärmeisolierung. Dies ist
    besonders dort wichtig, wo Heizkörper direkt an der
    Aussenwand ange- bracht sind.
  • Reduzieren Sie Ihre Heiztemperatur.
  • Mit einer Pumpensteuerung kann man die Verluste bei
    Zirkulationsleitungen gering halten.
  • Entlüften Sie Ihre Heizanlage rechtzeitig.zurück zur Stichwortübersicht
ABWASSER
Benutzen Sie die Toilette und den Abfluss nicht als Mülleimer.
Feste Stoffe (auch Speisereste, Fett und Hygieneartikel)
gehören in die Mülltonne. Chemikalien und andere Schadstoffe
in die entsprechende Sammelstelle.zurück zur Stichwortübersicht

GASGERUCH
Wenn Sie einen Gasgeruch in Ihrer Wohnung oder in Ihrem
Haus bemerken, wenden Sie sich sofort an Ihre Stadtwerke,
nachts oder am Wochende an die Feuerwehr oder Polizei.zurück zur Stichwortübersicht

SMOG
Verhaltensregeln bei Smog:

  • Auto stehen lassen
  • Drosseln der Heizung soweit es geht
  • Den Stromverbrauch senken
  • Kein Kaminfeuer
  • Nicht unnötig im freien aufhalten
  • Fenster schliessen
  • Vermeidung von körperlichen Anstrengungen
Diese Tips sollten Sie schon bei den Vor- warnstufen beachten.zurück zur Stichwortübersicht

TAPETEN
können Sie auch aus Altpapier kaufen. Für die Herstellung
von Rauhfaser und Tapeten kann anstelle von Zellstoff und
Holzschliff Altpapier eingesetzt werden, wobei der Altpapieranteil
bei Rauhfaser mindestens 80% und bei Tapeten 60% betragen
muss, damit die Kriterien des blauen Umweltengels erfüllt
sind. Ungeklebte Tapetenreste können zum Altpapier, ausser
Textil- und Vinyltapeten. Andere Tapetenabfälle gehören
je nach Menge in die Mülltonne oder in den Sperrmüll.zurück zur Stichwortübersicht

TONERKARTUSCHEN
für Laserdrucker müssen nicht nach Gebrauch weggeworfen
sondern können von Spezialfirmen mehrmals wieder aufgefüllt
werden. Das spart Geld und verhindert unnötigen Abfall.
Auch für Nadeldrucker und Schreibmaschinen gibt es wiederbefüllbare
Farbbandkassetten. Etliche dieser Produkte tragen das Umweltzeichen.zurück zur Stichwortübersicht

FARBBÄNDER FÜR DRUCKER
sollten eine lange Lebensdauer (Karbon-Farb- bänder mit
etwa 10facher Lebensdauer) besitzen. Gewebefarbbänder können
u.U. nachgefärbt werden, so dass oftmals eine 5-fache Lebensdauer
erreicht werden kann.zurück zur Stichwortübersicht

REGENWASSER
können Sie in einem Behälter sammeln, um damit Ihren Garten
zu bewässern. Sie können eine Wassertonne auch an Ihre Regenrinne
anschliessen. Aber Achtung: Wenn es lange nicht geregnet
hat, dann ist das erste Wasser, welches von den Dächern
fliesst, relativ stark verschmutzt.zurück zur Stichwortübersicht

ABGASKLAPPEN
bei Heizungen helfen Energie zu sparen, indem Sie verhindern,
dass kalte Luft den Kessel abkühlt, wenn der Brenner pausiert.
Moderne Brenner sind mit Luftabsperrklappen ausgerüstet.
Abgasklappen kann man auch nachrüsten.zurück zur Stichwortübersicht

KOCHPLATTEN
Setzen Sie auf Ihre Kochplatten passende Töpfe. Kochen
mit Deckel spart ebenso Energie wie die Verwendung eines
Schnellkochtopfes. Beim Backen sollten Sie nicht unnötig
die Backofentüre öffnen. Bei Elektrokochplatten achten Sie
bitte darauf, dass Ihre Töpfe einen ebenen Boden haben,
ansonsten könnte sich die Garzeit bis zu 40 % verlängern.zurück zur Stichwortübersicht

GLÜHLAMPEN
sind billig in der Anschaffung, allerdings haben Sie den
höchsten Energieverbrauch. Sie eignen sich überall dort,
wo Licht häufig ein- und ausgeschaltet wird und nur für
kurze Zeit brennt, wie z.B. für Treppen- häuser, Flure und
Kellerräume. Ansonsten sind Energiesparlampen die bessere
Alternative.zurück zur Stichwortübersicht

EINWEGARTIKEL
sollten Sie vermeiden und durch andere langlebige Produkte
ersetzen. Dies gilt z.B. für Einweg- und Partygeschirr,
Feuerzeuge und Kugelschreiber.zurück zur Stichwortübersicht

DACHGARTEN
Ein Dachgarten mit extensiver Bepflanzung schafft vielfältige
Vorteile:

  • Kühlung im Sommer und Wärme im Winter
  • Längere Lebensdauer der Dachabdichtung
  • Verbesserte Wärmedämmung
  • Schmutz- und Staubbindung
  • Erhöhte Sauerstoffproduktion
  • Niederschlagspeicherung
  • Einen rundum schöneren Anblick
Es gibt auch schon Fertiggaragen, die durch Begrünung
dem Umnwelt- und Naturschutz dienen.zurück zur Stichwortübersicht

ALUMINIUM
ist ein wertvoller Grundstoff, den zu sammeln sich lohnt:
Getränke- und Spraydosen, Deckeln von Gläsern und Flaschen,
ausrangierten Töpfe und Pfannen … Den Aluminiumschrott
können Sie für gutes Geld verkaufen. Auskünfte erteilt die
Aluminium Zentrale, Postfach 1207, 4000 Düsseldorf 1.zurück zur Stichwortübersicht

DÜNGEN
sollten Sie Ihren Garten billig und umwelt- freundlich:
mit Kompost aus dem eigenen Komposthaufen. Denn Kompost
ist ein gutes Bodenverbesserungsmittel, das die Humus- bildung
fördert. Zu hohe Gaben Kunstdünger aber können Umweltprobleme
hervorrufen, die von zu hohen Nitratwerten in Lebensmitteln
bis zur Ueberdüngung von Gewässern reichen.zurück zur Stichwortübersicht

BÜRGERTELEFONE
(Umwelttelefone) gibt es bereits in zahlreichen Kommunen.
Dort erhalten Sie alle Informationen über die kommunalen
Umweltschutz-Dienste wie z.B. über die Standorte von Sammel-Containern,
Termine der Sperrmüllabfuhr, Annahmestellen für Altöl u.a.
Wenn dieser Service in Ihrem Wohnbereich noch nicht vorhanden
ist, sollten Sie ihn über Ihren Abgeordneten, Stadtverordneten,
Gemeindevertreter o.a. anregen.zurück zur Stichwortübersicht

KAFFEEMASCHINE
Viele Kaffeemaschinen werden oft erst lange nach dem eigentlichen
Brühvorgang (ca. 5 Minuten) abgeschaltet. Dabei hält eine
Thermoskanne den Kaffee ebenso warm, verhindert das Weiterkochen
und dadurch bedingte “Bitterwerden” des Kaffees und spart
ausserdem noch eine Menge Strom.zurück zur Stichwortübersicht

TROCKENMAUERN
Trockenmauern aus Natursteinen bilden wertvolle Lebensräume
für Pflanzen und Tiere. Insbesondere “natürliche Schädlingsbekämpfer”
wie Laufkäfer, Frösche, Spitzmäuse oder Mauswiesel fühlen
sich hier zuhause. Auch viele heimische Pflanzenarten schätzen
diesen trockenen Standort.zurück zur Stichwortübersicht

GARTENTEICH
Der Gartenteich ist ein wertvoller (Ersatz-) Lebensraum
für viele – bedrohte – an Wasser gebundene Pflanzen und
Tiere. Um die vom Wasser reflektierte Sonnenstrahlung zusätzlich
zu nutzen, können zum Beispiel Steinhaufen, Trockenmauer
oder Kräuterspirale unmittelbar südseitig am Teich angelegt
werden.zurück zur Stichwortübersicht

BLUMENWIESE
Die bunte Blumenwiese ist Nahrungsquelle und Unterschlupf
für eine Vielzahl an Käfern, blütensuchenden Insekten, Singvögeln,
Igeln und anderen Tieren und zugleich eine Zierde für jeden
naturnahen Garten.zurück zur Stichwortübersicht

HOLZHAUFEN
Ein Holzhaufen im Garten bietet Unterschlupf und šberwinterungsmöglichkeit
für Vögel wie den Zaunkönig oder das Rotkehlchen aber auch
für Schädlingsvertilger wie Igel, Mauswiesel, Erdkröte oder
Zauneidechse. Ebenso lieben zahlreiche Insekten, die zum
biologischen Gleichgewicht im Garten beitragen, die Geborgenheit
eines Holzhaufens.zurück zur Stichwortübersicht

INSEKTENNISTHILFEN
Nisthilfen für Bienen und Wespen wie angebohrte Hartholzklötzchen,
Baumscheiben oder Stämme helfen, dass diese nützlichen Insekten
ihren speziellen Lebensraum finden. Bienen und Wespen leisten
im Garten wichtige Bestäubungsarbeit und helfen bei der
Dezimierung pflanzenfressender Schädlinge.zurück zur Stichwortübersicht

STEINHAUFEN
Steinhaufen oder “lebendige” Mauern bieten als “Kleinbiotop”
Unterschlupf und Lebensraum für viele Kleintiere wie Kröten,
Spitzmäuse, Molche, Eidechsen oder Insekten. An schattigen
Stellen angelegt können sich auf ihnen auch Moose und Farne
ansiedeln.zurück zur Stichwortübersicht

OHRWURMTÖPFE
Ohrwurmtöpfe (mit Holzwolle gefüllte Blumentöpfe) sind
ein bewährtes Mittel gegen Blattläuse, Spinnmilben und Insekteneier.
In ihnen siedeln sich ab Juni (nach der Brutpflege) gerne
die Ohrwürmer an. Nach der Besiedelung kann man sie dort
aufhängen oder aufstellen, wo es die Schädlinge zu bekämpfen
gilt. Ohrwürmer sind für den Menschen völlig ungefährlich!zurück zur Stichwortübersicht

VOGELNISTHILFEN
Nisthilfen für Vögel helfen höhlenbrütenden Vögeln eine
Heimat im naturnahen Garten zu geben.zurück zur Stichwortübersicht

GEHÖLZE
Heimische Gehölze sind generell exotischen Bäumen und
Sträuchern vorzuziehen, da nur sie den heimischen Tieren
ideale Brut-, Unterschlupf- und Nahrungsmöglichkeiten bieten.
Zudem sind heimische Gehölze im allgemeinen anspruchsloser
als exotische Gewächse.zurück zur Stichwortübersicht

GIESSWASSER
Giesswasser fällt als Regen kostenlos vom Himmel und reicht
- in einer Tonne gesammmelt – meist auch für die trockenen
Tage. Für die Pflanzen ist es ausserdem gesünder, denn die
lieben weiches Wasser.zurück zur Stichwortübersicht

HECKEN
Hecken oder dichtes Gebüsch aus heimischen Gehölzen stellen
eine wichtige biologische Grundlage für jeden naturnahen
Garten dar. Viele nützliche Tiere siedeln sich hier an und
helfen die Zahl der Schädlinge auf natürliche Art und Weise
zu begrenzen. Hecken sind eine umweltschonende Alternative
zu Gartenzäunen, zumal sie keinen Holzschutz erfordern.zurück zur Stichwortübersicht

HÜGELBEET
Das Hügelbeet hilft zugleich Abfallprobleme im Garten
zu bewältigen und vilefältige Gemüsearten wie Tomaten, Gurken,
Sellerie, Möhren und vieles anderes mehr zu ziehen.zurück zur Stichwortübersicht

MULCHEN
Mulchen bedeutet Düngung und Bodenschutz gleichermassen.
Durch Mulchen werden die Bodenlebewesen mit Nahrung versorgt,
das Bodenleben aktiviert, für eine gleichmässige Bodenfruchtbarkeit
gesorgt und die Bodenbearbeitung erleichtert. Zugleich bietet
das Mulchen eine ideale Verwendung für Gartenabfälle wie
Rasenschnitt, Gemüseabfälle, Wildkräuter, Heckenschnitt
und anderes mehr.zurück zur Stichwortübersicht

KOMPOST
Kompost – richtig hergestellt – ist ein grossartiges Bodenverbesserungsmittel,
welches den Boden mit Humus und Nährstoffen versorgt, das
Bodenleben aktiviert und die Bodenstruktur verbessert. Bei
regelmässiger Anwendung kann meist auf den Einsatz mineralischer
“Kunstdünger” ganz verzichtet werden.zurück zur Stichwortübersicht

HOCHBEET
Das Hochbeet eignet sich nicht nur zur Verwertung von
Gartenabfällen wie Laub- oder Obstbaumschnitt, sondern schont
durch seine Hochlage Rücken und Knien der Gärtner.zurück zur Stichwortübersicht

WURMKISTE
Die Wurmkiste ist eine leistungsfähige Kompostfabrik”
für Garten und Balkon. In ihr “produzieren” die Regenwürmer
aus Garten- und Küchenabfällen mit Hilfe von Mikroorganismen
wertvolle Pflanzennährstoffe. Wurmkot enthält ein Vielfaches
mehr an Phosphat, Kali und Stickstoff als “normale” Gartenerde.zurück zur Stichwortübersicht

BAUMSCHEIBENKOMPOSTIERUNG
Die Baumscheibenkompostierung ist eine spezielle Variante
des “Mulchens”, bei der Garten- und Küchenabfälle unter
Zugabe von Komposterde zu wichtigen Nährstoffen umgewandelt
werden. Die Nährstoffe können dann sofort vom Baum aufgenommen
werden. Wichtig ist, dass eine nicht zu dicke Schicht aufgetragen
wird, da sonst die Wurzelatmung beeinträchtigt werden kann.zurück zur Stichwortübersicht

KOMPOSTBEHÄLTER
Kompostbehälter eignen sich vor allem wegen ihres geringen
Platzbedarfs für kleine Gärten. Sie gibt es in vielfältigen
Formen und Materialien. Wichtig ist, dass sie eine gute
Durchlüftung des Kompostes garantieren.zurück zur Stichwortübersicht

KOMPOSTMIETEN / KOMPOSTER
Kompostmieten/Komposter sollten nur an einer windgeschützten,
schattigen Stelle auf wasserdurchlässigem Boden errichtet
werden. Am besten eignet sich ein Kompostbehälter – diesen
gibt es auch aus wiederverwerteten Kunststoffabfällen (Umweltzeichen).
Wichtig ist, dass der Kompost gut durchlüftet ist (Kompost
ohne Luft führt zu Fäulnis und Gestank) und einen einwandfreien
Erdanschluss hat (damit die Regenwürmer leichten Zugang
haben). Grobes Material etwa 20cm hoch als unterste Schicht
verwenden. Dann feinere Stoffe wie Laub etc. schichtweise
oder vermischt drauflegen. Grasschnitt nur ganz dünn (Fäulnisgefahr!).
Als Zusatz lehmhaltige Gartenerde, eventuell Kalk, Komposterde
oder käufliche Verrottungsbeschleuniger (Kompoststarter)
dünn über die einzelnen Schichten streuen. Den Haufen evtl.
anfeuchten, Austrocknung vermeiden aber den Haufen auch
nicht zu nass machen, da dann Fäulnis droht!). Abfälle,
die Tiere anlocken können stets gut mit Erde zudecken. Zwiebelschalen,
Schnittlauchreste, Kaffee- und Tee-Satz sind ideales Regenwurmfutter!
Phlox und Holunder sind gute Pflanzen am Komposthaufen (Regenwurmförderung)
Den fertig angesetzten Komposthaufen abdecken, um die Wärmeentwicklung
zu fördern sowie Feuchtigkeits- und Stickstoffbverluste
zu vermeiden.zurück zur Stichwortübersicht

MEHRWEGFLASCHEN
Mehrwegflaschen sind für Getränke die unter Umweltgesichtspunkten
begrüssenswerteste Verpackungsform. Sie können immer wieder
verwendet werden und gelangen am Ende ihres Flaschenlebens
in das Altglas-Recycling. Kaufen Sie deshalb Ihre Getränke
soweit wie möglich in Mehrwegflaschen.zurück zur Stichwortübersicht

HYGIENEKREPP
Toilettenpapier und Papiertücher aus Altpaier tragen dazu
bei, die Abfallmengen zu verringern, zumal grössere Mengen
minderwertigen Altpapiers eingesetzt werden können, die
sonst nur schwer zu verwerten sind. Einer verbreiteten Verwendung
stehen eigentlich nur überzogene Qualitätsansprüche im Wege.
Viele Produkte tragen das Umweltzeichen.zurück zur Stichwortübersicht

MOTORRASENMÄHER
Lärmarme Motorrasenmäher schonen die eigenen Nerven und
die des Nachbarn. Auch dürfen sie im Gegensatz zur lauten
Konkurrenz in den Abendstunden (werktags bis 22 Uhr) und
an Sonn- und Feiertagen benutzt werden.zurück zur Stichwortübersicht

STREUMITTEL
Salzfreie, abstumpfenden Streumittel sind das ideale Mittel
für den Winterdienst. Sie verursachen keine Schäden an Bäumen
und Sträuchern, belasten nicht das Grundwasser und sind
auch für Haustiere unbedenklich.zurück zur Stichwortübersicht

KORROSIONSSCHUTZFARBEN
Blei- und chromatarme Korrosionsschutzfarben helfen beim
Rostschutz die Belastung mit giftigen Schwermetallen zu
verringern.zurück zur Stichwortübersicht

ROHRREINIGER
Chemische Rohrreiniger kosten Geld, belasten die Gewässer
und sind gegen Rohrverstopfungen machtlos. Besser sind mechanische
chemikalienfreie Rohrreiniger (Rohrreinigungsspiralen, Saugglocken
u.a.). Viele Produkte tragen das Umweltzeichen.zurück zur Stichwortübersicht

RECYCLING-KUNSTSTOFFE
Produkte aus Recycling-Kunststoffen wie Blumen- oder Pflanzkästen,
Vogeltränken, Kompostsilos, Nistkästen und anderes mehr
sind langlebig und voll gebrauchstauglich. Zugleich helfen
sie, Kunststoffabfälle zu verwerten.zurück zur Stichwortübersicht

SCHÄDLINGBEKÄMPFUNGSMITTEL
Insektizidfreie Schädlingsbekämpfungsmittel für Innenräume
eignen sich zur umweltfreundlichen Abwehr schädlicher und
lästiger Gliedertiere, ohne das die Umgebung mit Giftstoffen
belastet wird.zurück zur Stichwortübersicht

DURCHFLUSSBEGRENZER
Beim Duschen und Händewaschen können Sie auf clevere Art
und Weise Wasser und Geld sparen, und das ganz ohne Komfortverlust.
Wassersparende Durchflussbegrenzer werden ganz einfach auf
den Wasserhahn oder Brauseschlauch aufgeschraubt. Sie kosten
nur Pfennige, verringern aber den unnötig hohen Wasserdurchfluss
(um etwa die Hälfte) und helfen dadurch kräftig, kostbares
Wasser zu sparen.zurück zur Stichwortübersicht

BODENVERBESSERUNGSMITTEL
Bodenverbesserungsmittel aus Kompost sind ein Beitrag
zur umweltgerechten Verwertung von Lebensmittel- und Gartenabfällen.
Sie können Torf- oder Düngemittelprodukte zumindest teilweise
ersetzen.zurück zur Stichwortübersicht

KOMPOSTHÄCKSLER
Lärmarme Komposthäcksler helfen nicht nur, Gartenabfälle
so zu zerkleinern, dass sie anschliessend beim Kompostieren
oder Mulchen eingesetzt werden können, sondern schonen durch
ihren relativ leisen Betrieb die eigenen und des Nachbarn
Nerven.zurück zur Stichwortübersicht

KETTENSCHMIERMITTEL
Biologisch schnell abbaubare Kettenschmiermittel für Motorsägen
verhindern die Belastung des Bodens mit problematischen
Oelprodukten und den darin enthaltenen Gefahrstoffen.zurück zur Stichwortübersicht

ABFALLVERMEIDUNG
Jeder von uns produziert jährlich über sechs Zentner Müll.
Aber: Das Fassungsvermögen unserer Deponien und Verbrennungsanlagen
ist erschöpft. Viele Abfälle gefährden uns und unsere Umwelt.
Wenn wir heute nicht handeln, droht uns morgen der Müllnotstand.
Der Abfallvermeidung dient die neue Verpackungsverordnung.
Sie verpflichtet zur Rücknahme und Verwertung (nicht Verbrennung)
von Transport-, Um- und Verkaufsverpackungen.zurück zur Stichwortübersicht

INFORMATION
Information statt Konfusion. Wer sich vor dem Kauf langlebiger
Konsumgüter ausführlich informiert (z.B. durch Tests oder
Umwelt- und Verbraucherberatungsstellen) hat später nicht
das Nachsehen. Denn nur langlebige, reparaturfreundliche,
schadstoffarme Produkte helfen, die Umwelt zu schonen.zurück zur Stichwortübersicht

EINWEG
Einweg ist Irrweg Verzichten Sie insbesondere bei Getränken
auf Einwegverpackungen und nehmen Sie lieber Mehrwegflaschen.
Auch Wegwerfprodukte, wie zum Beispiel Einweg-Feuerzeuge,
-Uhren, -Rasierer, -Taschenlampen oder -Schreibgeräte vergössern
meist unnötig den Müllberg.zurück zur Stichwortübersicht

EINKAUFSTASCHE
Die Einkaufstasche, das -Netz, der Korb oder für den grösseren
Einkauf die praktische Faltkiste sorgen dafür, dass Sie
keinen unnötigen Verpackungsabfall nach Hause schleppen
müssen.zurück zur Stichwortübersicht

VERKAUFEN
Verkaufen statt wegwerfen bringt Bargeld und verringert
den Abfallberg. šber eine Kleinanzeige in (meist) kostenlosen
Anzeigenblättern, mit einem Stand auf dem Flohmarkt oder
über einen Zweite-Hand-Laden können viele gebrauchte Artikel
noch zu Geld gemacht werden.zurück zur Stichwortübersicht

DOPPELTE FREUDE
Doppelte Freude durch geteilte Freude. Deutlich weniger
Abfälle und Umweltbelastung, aber auch grosse Einsparungen
erzielen Sie, wenn Sie Zeitschriftenabos, nicht ständig
benötigte Haushalts- und Gartengeräte, evtl. sogar das Auto
mit Freunden und Verwandten teilen.zurück zur Stichwortübersicht

ALLES FRISCH
Alles frisch schmeckt besser und vermeidet unnötigen Abfall.
Kaufen Sie deshalb lieber frische, unverpackte Lebensmittel
zum Beispiel auf den Wochenmärkten.zurück zur Stichwortübersicht

DIE RICHTIGE MENGE
Die richtige Menge entscheidet beim Einkauf über die Umweltbelastung.
Minipackungen verursachen meist viel Verpackungsabfall.
Aber auch Grosspackungen haben ihre Tücken: Wer mehr kauft,
als er sinnvoll verbrauchen kann, vergrössert das Abfallproblem.
Insbesondere schadstoffhaltige Produkte, wie zum Beispiel
Pflanzenschutzmittel, lösemittelhaltige Lacke, Holzschutzmittel
u.a. sollten Sie – wenn überhaupt – nur in solchen Mengen
kaufen, die Sie in einem überschaubaren Zeitraum auch verbrauchen
können. Sonst sitzen Sie hinterher auf dem Berg Sondermüll
und wissen nicht wohin damit.zurück zur Stichwortübersicht

SELBST GEMACHT
Selbst gemacht treffen Sauermilchprodukte, wie zum Beispiel
Joghurt Ihren ganz speziellen Geschmack. Wenn Sie Ihre Milch
dann noch in der Mehrwegflasche oder sogar lose” kaufen,
haben Sie Ihr Kunststoffabfall-Problem bei Milchprodukten
hervorragend gelöst.zurück zur Stichwortübersicht

FARBBANDKASSETEN
Wiederbefüllbare Farbbandkassetten und Tonerkatuschen
helfen bei Schreibmaschinen und Computerdruckern, den Abfallberg
an Einwegprodukten zu verringern. Solche umweltschonenden
Alternativen sind zum Teil mit dem Umweltzeichen ausgestattet
worden.zurück zur Stichwortübersicht

WERBEPROSPEKTE
Den Briefkasten vernageln muss man nicht, um sich vor
unerwünschter Werbung zu schützen. Wenden Sie sich an den
Deutschen Direktmarketing Verband (Schiersteiner Str. 29,
6200 Wiesbaden) und bitten Sie um Streichung Ihrer Adresse
in allen Verzeichnissen. Auch ein Aufkleber am Briefkasten
(Stop! Keine Werbung einwerfen) wirkt manchmal Wunder.zurück zur Stichwortübersicht

KINDERERZIEHUNG
Ihre Kinder sollten Sie schon früh zu eine umweltbewussten
Verhalten erzeihen. Zum Beipiel beim abfallbewussten Einkaufen:
Bringen Sie Ihnen frühzeitig bei, wie man Mogel- und šberverpackungen
erkennt und sich nicht von bunten, aufwendig verpackten
Waren täuschen lässt. Erklären Sie Ihnen, wie wichtig es
ist, bereits beim Einkauf über die Mühen und Kosten der
Abfallbeseitigung nachzudenken.zurück zur Stichwortübersicht

KUNSSTOFFABFÄLLE
Kunststoffabfälle sind oft schwer oder gar nicht zu verwerten.
Sorgen Sie deshalb dafür, dass sich in Ihrer Mülltonne möglichst
wenig Kunststoffmüll ansammelt.zurück zur Stichwortübersicht

RECYCLING
Recycling schont die Umwelt. Viele Abfälle können verwertet
werden. Aus Altglas können neue Flaschen hergestellt werden.
Altpapier eignet sich sehr gut für die Produktion von Kartonagen
aber auch für Schreib- und Druckpapiere, Handtuch- und Toilettenpapier
und vieles mehr. Aus Alttextilien können neue Stoffe hergestellt
werden. Aber selbst aus umweltschädlichem Abfall, wie ausgedienten
Kühlschränken oder Autowracks lassen sich Wertstoffe zurückgewinnen
und so der Müllberg verringern.zurück zur Stichwortübersicht

ALTPAPIER
Altpapier ist ein wichtiger Rohstoff, dessen Einsatz erheblich
zur Umweltentlastung beiträgt. Nutzen Sie das Angebot der
Altpapiersammlungen. Kunststoffbeschichtete, gewachste oder
geölte Altpapiere gehören jedoch nicht in den Altpapiercontainer.
Holz ist Rohstoff für Papier. Bäume brauchen aber sehr lange
zum wachsen. Schonen wir sie, indem wir Papierabfälle getrennt
sammeln und beim Einkauf darauf achten, dass die Papierprodukte
aus Altpapier hergestellt wurden. Papier-Container gibt
es mittlerweile überall.zurück zur Stichwortübersicht

VERPACKUNG
Verpackungen machten in den letzten Jahren einen stetig
wachsenden Anteil am Hausmüll aus. Die Bundesregierung sorgt
mit einer Verpackungsverordnung dafür, dass Handel und Industrie
ab 1993 alle Verpackungen zurücknehmen und verwerten müssen.
Als Konsument haben Sie das Recht, überflüssiges Verpackungsmaterial
gleich im Laden zu lassen. Verpackungsabfall sammelt das
“Duale System Deutschland” über die gelbe Tonne bzw. über
Altglas- und Papierbehälter ein und führt diesen einer Verwertung
zu.zurück zur Stichwortübersicht

TELEFONBÜCHER
können nach Gebrauch aufgrund auswaschbarer Druckfarben,
leicht lösbarer Klebstoffe und hochwertigem Papier zu gutem
grafischen Papier verarbeitet werden. Bringen Sie deshalb
Ihre alten Telefonbücher immer zu den Sammelstellen der
Post.zurück zur Stichwortübersicht

ALT-TEXTILIEN
Alt-Textilien sollten Sie, sofern Sie diese nicht verkaufen
oder verschenken, in die Altkleidersammlungen der caritativen
Verbände geben.zurück zur Stichwortübersicht

KÜCHENABFÄLLE
Garten- und Küchenabfälle sollten Sie, soweit Sie die
Möglichkeit dazu haben, kompostieren. Dadurch entlasten
Sie die Abfallentsorgung und erhalten gleichzeitig ein wertvolles
Bodenverbesserungsmittel für Ihren Garten. Kompostierungsanleitungen
gibt es beim Umweltbundesamt.zurück zur Stichwortübersicht

KÜHLSCHRANK
Ihr ausgedienter Kühlschrank enthält grosse Mengen Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe
(FCKW), die nicht in die Umwelt gelangen dürfen. Das meiste
davon steckt übrigens nicht im Kühlaggregat sondern in der
Isolierung. Gebrauchte Kühlschränke müssen deshalb separat
zurückgenommen und das darin enthaltene FCKW zurückgewonnen
und verwertet oder verbrannt werden. Informieren Sie sich
über die sachgerechte Verwertung und Entsorgung bei Ihrer
Gemeinde/Stadtverwaltung bzw. bei Ihrer Müllabfuhr.zurück zur Stichwortübersicht

ALTREIFEN
Altreifen lassen sich vielfältig verwerten. Zum Beispiel
durch Runderneuerung, wobei 80% des Reifens erhalten bleiben.
Lassen Sie deshalb beim Reifenwechsel Ihre Altreifen in
der Werkstatt oder fragen Sie Ihr Abfall-Beseitigungsunternehmen,
wo Sie Altreifen abgeben können. Altreifen werden gegen
ein geringes Entgelt von einigen Reifenhändlern entgegengenommen
und der Wiederaufbereitung zugeführt. Adressen sind dem
Telefonbuch zu entnehmen. Durch den Kauf von runderneuerten
Reifen können Sie zum Umweltschutz beitragen.zurück zur Stichwortübersicht

ALTGLAS-SAMMLUNG
Die Altglas-Sammlung ist in Deutschland der Renner in
der Abfallverwertung. Bereits mehr als die Hälfte der bei
der Hohlglasproduktion eingesetzten Rohstoffe stammt aus
der Altglassammlung. Bitte trennen Sie farbiges von weissem
Glas und werfen Sie nur Hohlglas (Flaschen, Konservengläser,
Trinkgläser u.a.), jedoch kein Flach- oder Spiegelglas,
Drahtglas, optisches Glas usw. sowie keine Fremdkörper (Flaschenverschlüsse,
Keramik, Porzellan) in die Behälter. Die Altglas-Sammlung
ist trotz aller Vorteile immer nur die zweitbeste Lösung:
Mehrwegflaschen sind in jedem Fall besser.zurück zur Stichwortübersicht

DOSEN
Dosen bestehen aus wertvollen Stoffen wie Aluminium, Weissblech,
Zink … An vielen Orten werden Dosen gesammelt und verwertet.
Ihre Stadt- oder Gemeindeverwaltung kann Ihnen sagen, wie
auch Sie beim Dosen-Recycling mitmachen können.zurück zur Stichwortübersicht

AUTOWRACKS
Autowracks enthalten viele wertvolle Teile und Stoffe,
die verwertet und zurückgewonnen werden können. Deshalb
gehören Autowracks zur Autoverwertung oder zum Schrotthandel
- keinesfalls jedoch in die Landschaft. Bei einer durchschnittlichen
Lebenserwartung von 9 Jahren müssen jährlich (Stand 1985)
mehr als 1,6 Millionen Kraftfahrzeuge aus dem Verkehr genommen
werden.zurück zur Stichwortübersicht

LEUCHTSTOFFRÖHREN
Leuchtstoffröhren und Ernergiesparlampen gehören nicht
in den Hausmüll sondern zur Sondermüll-Sammelstelle. Sie
sind ausgesprochene Energiesparlampen, die nur etwa 15%
des Energieverbrauchs und eine vielfache Lebensdauer normaler
Glühlampen haben. Solche Leuchten gibt es für beinahe jeden
Anwendungszweck und in verschiedenen Lichtqualitäten. Allerdings
eignen Sie sich nur dort, wo das Licht pro Einschaltvorgang
mindestens 10 Minuten leuchten muss.zurück zur Stichwortübersicht

FOTOCHEMIKALIEN
Fotochemikalien gehören nicht ins Abwasser, sondern entweder
zurück zu Ihrem Fotohändler oder zur Sondermüll-Sammelstelle.zurück zur Stichwortübersicht

STROM
Der Roboter bringt den Tee, die Türen gehen automatisch
auf und mit der installierten Lichtanlage wird selbst die
dunkelste Nacht zum Tag. Ein schöner Traum? Bequem sicher,
aber der Betrieb eines solchen Elektroparks verbraucht immens
viel Strom. Das ist nicht nur energieintensiv, sondern auch
teuer. Deshalb: Sparsam mit Strom umgehen, die Umwelt schonen.
Strom wird häufig als die “saubere” Energie- quelle bezeichnet.
Dabei sollte klar sein, dass Strom von Kraftwerken produziert
wird, in denen wertvolle Rohstoffe (Kohle, Oel oder Gas)
verbrannt und erhebliche Mengen Abgase und Abwässer erzeugt
werden.zurück zur Stichwortübersicht

KOCHEN
Kochen kann man bekanntlich nicht kalt, auch nicht auf
einem Elektroherd. Aber stromsparend geht es: Mit Deckel
drauf, mit einem Schnellkochtopf sowie ebenen Böden an Töpfen
und Pfannen. Wenn man dann noch beim Backen auf das Vorheizen
verzichtet und die Ofentür nicht unnötig öffnet, hat man
im Jahr so viel Geld gespart, dass man davon mindestens
einmal schön Essen gehen kann.zurück zur Stichwortübersicht

HAUSHALTSGERÄTE
Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspülmaschinen
u.a. können wahre Energiefresser sein. Es kann sich deshalb
lohnen, das alte Gerät durch ein neues, stromsparendes zu
ersetzen. Auskünfte hierzu erteilen die Stiftung Warentest
sowie die Umwelt- und Verbraucherberatungsstellen.zurück zur Stichwortübersicht

WASCHMASCHINEN
Waschmaschinen werden stromsparend betrieben, wenn Sie
voll beladen und statt im 90 Grad C-Programm im 60 Grad
C-Programm betrieben werden. Energieersparnis: bis zu 40%.
Wenn Sie eine neue Waschmaschine kaufen wollen, dann beachten
Sie die folgenden Punkte :

  • niedriger Energieverbrauch
  • hohe Schleuderleistung
  • niedriger Wasserverbrauch
  • Wasserenthärteeinrichtung Umweltschonender können
    Sie Ihre Wäsche mit Waschmittelkomponenten nach dem
    Baukastenprinzip waschen.zurück zur Stichwortübersicht
FERNSEHER
Fernseher und andere Geräte der Unterhaltungselektronik
verbrauchen im sogenannten “Stand-by-Betrieb” unnötig Strom.
Deshalb diese Geräte bei Nicht-Gebrauch ganz abschalten.
Ausgediente Fernsehgeräte sind Sondermüll.zurück zur Stichwortübersicht

KÜHLSCHRANKBETRIEB
Ihren Kühlschrank können Sie sparsam betreiben, indem
Sie dafür sorgen, dass dessen Rückwand gut belüftet ist,
dieser regelmässig abgetaut wird und die eingestellte Temperatur
bei etwa 7 Grad C liegt. Kühlschränke gehören nicht in die
Nähe von Wärmequellen (Herd, Heizkörper, etc.). Wenn Sie
einen neuen Kühlschrank kaufen achten Sie auf einen geringen
Energieverbrauch.zurück zur Stichwortübersicht

LAMPEN
Lampen bringen Licht auf sparsame Weise ins Dunkel, wenn
in den Fassungen Leuchtstofflampen stecken. Neue Kompakt-Versionen
(Energiesparlampen) sparen bis zu 75% des herkömmlichen
Verbrauchs. Das allerdings nur, wenn Sie über längerer Zeit
eingeschaltet sind. P.S.: Leuchtstofflampen leben auch etwa
zwanzig Mal länger als Glühbirnen.zurück zur Stichwortübersicht

WASSER
Wasser haben wir doch genug” denken sich wohl viele. Schliesslich
heisst die Erde nicht umsonst “blauer” Planet. Das ist richtig.
Doch nur 0,3% des weltweit vorhandenen Wassers steht als
Trinkwasser zur Verfügung. Und dieser Anteil ist zunehmend
den Schadstoffen in Boden und Luft sowie vielen Abwässern
ausgesetzt: Wir alle tragen dazu bei, denn allein zu Hause
verbrauchen wir durchschnittlich über 150 Liter Wasser -
pro Tag. Mit wassersparenden Armaturen und Maschinen lässt
sich der private Wasserverbrauch beträchtlich reduzieren.zurück zur Stichwortübersicht

ARMATUREN
Tropfenden Armaturen oder undichte Toilettenspülkästen
sollten Sie sofort reparieren (lassen), um unnötiger Wasserverschwendung
vorzubeugen. Ein Tropfen pro Sekunde macht 0,7 Liter in
der Stunde: ein dünnes Rinnsal in der Toilette kann sogar
4 Litern in der Stunde entsprechen.zurück zur Stichwortübersicht

TOILETTENSPÜLKÄSTEN
Wassersparenden Toilettenspülkästen begrenzen die “normale”
Spülwassermenge auf 9 Liter und besitzen darüber hinaus
Vorrichtungen, um zum Beipiel beim “kleinen Geschäft” mit
deutlich weniger Wasser zu spülen. Viele wassersparende
Spülkästen tragen das Umweltzeichen. Eine Unterbrechung
des Wasserflusses lässt sich auch bei vielen älteren Spülkästen
preiswert nachrüsten.zurück zur Stichwortübersicht

DUSCHEN
Duschen spart gegenüber einem Vollbad etwa 100 Liter Trinkwasser.
Wer ein übriges zum Wassersparen beitragen will, stattet
seine Dusche mit einem Sparduschknopf und evtl. einem Duschunterbrecher
aus (Ein Knopfdruck an der Brause stoppt den Wasserfluss,
aber die eingestellte Wassertemperatur bleibt weitgehend
erhalten).zurück zur Stichwortübersicht

GESCHIRRSPÜLMASCHINEN
Wasch- und Geschirrspülmaschinen reinigen gründlich und
verbrauchen dabei viel Wasser. Akzeptabel ist das nur, wenn
die Geräte bei jedem Waschgang auch voll beladen sind. Beim
Kauf einer neuen Maschine lohnen sich Vergleiche: Moderne
Geräte können mit bis zu 50% weniger Wasser auskommen.zurück zur Stichwortübersicht

HEIZEN
In der Bundesrepublik wird in den privaten Haushalten
die meiste Heizenergie verbraucht – ganz besonders gilt
dies für die neuen Bundesländer. Viel verbrauchen heisst
viel verbrennen und dabei kommt die Umwelt mächtig ins Schwitzen.
Denn die dadurch entweichenden Schadstoffe führen unter
anderem zu saurem Regen und zusätzlichem Treibhauseffekt.
Bedenken Sie deshalb bitte: – Jedes Grad weniger bringt
eine Energieeinsparung von 5 Prozent, Schlafzimmer und Flur
nur auf max. 18 Grad C heizen. Während der Nachtstunden
die Temperatur generell um 5 Grad C absenken. Bei ein bis
zwei Tagen Abwesenheit die Temperatur auf 15 Grad C, bei
längerer Abwesenheit auf 12 Grad C absenken. – Thermostatventile
halten die Temperatur konstant und verhindern das šberheizen
von Räumen. – Kurze Lüftungsphasen sind bedeutend besser
als ständiges Lüften über Kippfenster u.ä. – Heizkörper
nicht verdecken, hinter Heizkörpern Reflexionsplatten anbringen.zurück zur Stichwortübersicht

RAUMTEMPERATUR
Die Raumtemperatur ist im Wohnbereich mit 20 Grad C ausreichend
bemessen. Wer mit weniger auskommt heizt billiger: Jedes
Grad weniger spart etwa 5% Heizkosten. Andere Räume kommen
mit deutlich weniger Wärme aus, z.B. Flur, Schlafzimmer
und Küche (18 Grad C), Toilette (16 Grad C) und so weiter.
Nachts können Sie die Raumtemperatur generell um 5 Grad
C absenken.zurück zur Stichwortübersicht

LÜFTEN
Lüften kann man auch mit Köpfchen. Steht das Fenster ständig
offen oder in Kippstellung, wird sinnlos Energie verheizt.
Effektiver und sparsamer ist kurz und kräftig: Nicht länger
als 10 Minuten, aber mit Durchzug.zurück zur Stichwortübersicht

THERMOSTATVENTIL
Thermostatventile für Raumheizungen armortisieren sich
meist nach kurzer Zeit, denn Sie halten die Raumtemperatur
konstant auf dem eingestellten Wert. Dadurch verhindern
sie eine unnötige šberheizung des Raumes. Sie sind bei Neuanlagen
zwingend vorgeschrieben und können bei Altanlagen leicht
nachgerüstet werden.zurück zur Stichwortübersicht

HEIZKÖRPER
Heizkörper dürfen während der Heizperiode nicht abgedeckt
oder zugestellt werden – auch nicht durch überlange Vorhänge,
weil sonst viel kostbare Energie gar nicht erst in den Raum
gelangt. Man kann die Heizwirkung erhöhen, indem man die
Heizkörpernische mit einer Reflexionsplatte oder -folie
aukleidet, welche die Wärme in den Raum zurückstrahlt.zurück zur Stichwortübersicht

HEIZUNGSANLAGEN
Heizungsanlagen bedürfen regelmässiger Pflege, damit sie
optimal arbeiten. Wenn Luft in der Anlage ist, wenn sich
Russ im Kessel festgesetzt hat oder die Isolierung unzureichend
ist, dann steigt der Energieverbrauch und damit die Umweltbelastung.
šbrigens: Einigen modernen Gas- bzw. Oelheizungsanlagen
steht das Umweltzeichen zur Seite, denn diese Geräte nutzen
den Brennstoff besser und lassen so weniger Abgase in die
Luft.zurück zur Stichwortübersicht

WÄRMEVERLUSTE
Wärmeverluste können nicht vermieden werden, aber man
kann sie einschränken: durch Wärmedämmung von Dachraum,
Keller und Aussenwänden, durch richtige Wahl der Fenster
oder auch schon durch Isolierfolien, die vor die Scheibe
geklebt werden. Bevor Sie aber einen grossen Aufwand zwecks
besserer Dämmung treiben, suchen Sie eine Energieberatungsstelle
auf, denn nicht alle Massnahmen lohnen sich.zurück zur Stichwortübersicht

LEKTÜRE
Mit der Lektüre von Zeitschriften wie Test, Oeko-Test,
Natur oder anderen verschaffen Sie sich einen guten Überblick:
welches Produkt hat besonders gute Umwelteigenschaften?
Ist es dabei nicht teuer? Taugt es etwas? Antworten auf
diese und viele andere Fragen finden Sie in solchen Magazinen.zurück zur Stichwortübersicht

UMWELTBERATUNG
Ein Besuch bei Umwelt- oder Verbraucherberatungsstellen
kostet Zeit. Aber in vielen Fällen spart man Nerven und
oft auch Geld. Wenn sie zum Beispiel die Wärmedämmung Ihrer
Wohnung verbessern wollen, ist ein beratendes Gespräch hilfreicher
als Lektüre, da so ein individuelles Konzept für Sie erarbeitet
wird. Meist stellen die Berater(innen) ihr Wissen kostenlos
zur Verfügung. Umweltberatung wird von Gemeinden, Verbraucherzentralen
oder Umweltorganisationen geführt.zurück zur Stichwortübersicht

UMWELTBUNDESAMT
Das Umweltbundesamt (UBA) hat seinen Sitz in Berlin. Es
hat nicht nur Aufgaben wie die wissenschaftliche Unterstützung
der Bundesregierung oder die Bereitstellung von Umweltdaten.
Das UBA ist auch für die Oeffentlichkeit da. Informationsbroschüren,
Videofilme oder der Zentrale Auskunftsdienst (ZAD) vermitteln
Wissen, helfen mit Rat und Tat und unterstützen so alle
umweltbewussten Bürger. Umweltbundesamt Bismarckplatz 1
1000 Berlin 33 Tel.: 8903-0 oder 23145-5 FAX 8903 2285 oder
231 56 38zurück zur Stichwortübersicht

WASCHEN
Weit über eine Million Tonnen Waschmittel werden in der
Bundesrepublik jährlich im Kampf gegen Schweiss, Fett, Schmutz
und Grauschleier eingesetzt. Unsere Gewässer haben am Ende
die Last der waschaktiven Substanzen, optischen Aufheller,
Bleichmittel, usw. zu tragen. Deshalb: Mit System waschen
und so die Belastungen begrenzen! Waschen Sie nicht zu heiss.
Mit 60 Grad C genügen Sie praktisch allen hygienischen Anforderungen
und Sie sparen im Vergleich zur Kochwäsche 1/3 Strom. Lediglich
bei stark verschmutzter Wäsche kann es sinnvoll sein bei
95 Grad C zu waschen. Beladen Sie die Waschtrommel mit der
vorge- schriebenen Höchstmenge, damit die Maschine immer
gut ausgelastet ist. Verzichten Sie bei normal verschmutzter
Wäsche auf die Vorwäsche.zurück zur Stichwortübersicht

DOSIERUNGSEMPFEHLUNGEN
Die Dosierungsempfehlungen auf den Waschmittelverpackungen
helfen, die exakte Waschmittelmenge für jeden Waschgang
zu bestimmen. Entscheidend hierfür ist die Kenntnis des
Härtegrades Ihres Wassers. Den nennt Ihnen Ihr Wasserwerk.
Das korrekte Mass beugt dabei Verkalkungen (nicht zu wenig)
und höheren Kosten sowie Umweltbelastungen (nicht zu viel)
vor.zurück zur Stichwortübersicht

ERGIEBIGKEIT
Die Ergiebigkeit eines Waschmittels gibt an, wieviel Kilogramm
Wäsche mit einem Kilo des Waschmittels gewaschen werden
kann. Je höher die Ergiebigkeit, desto geringer die erforderliche
Dosierung pro Waschgang, umso geringer die Belastung der
Gewässer.zurück zur Stichwortübersicht

UNIVERSAL-WASCHMITTEL
Universal-Waschmittel bestehen aus Fertigmischungen, die
so gemixt sind, dass sie in den meisten Fällen ein gutes
Waschergebnis erzielen. Gute Arbeit leisten sie aber vor
allem bei weisser und/oder stark verschmutzter Wäsche. Entsprechend
sollte man Sie einsetzen. Phosphatfrei sollten sie auf jeden
Fall sein.zurück zur Stichwortübersicht

BAUKASTENSYSTEME
Baukastensysteme enthalten Waschmittel, Wasserenthärter
und Bleichmittel in getrennter Form. Dadurch ermöglichen
Sie ein exaktes Dosieren der einzelnen Stoffe in Abhängigkeit
von Wasserhärte und Verschmutzungsgrad der Wäsche. Dieses
bedeutet: Sparsames und im Vergleich zu Vollwaschmitteln
umweltschonenderes Waschen mit verringerter Gewäserbelastung.zurück zur Stichwortübersicht

WASCHVERSTÄRKER
Waschverstärker sind nur dann sinnvoll, wenn bei ihrer
Verwendung ein wesentlicher Teil des Waschmittels eingespart
oder bei einer niedrigereren Temperatur gewaschen wird.zurück zur Stichwortübersicht

SANITÄRBEREICH
Im Sanitärbereich können Sie eine Menge für die Umwelt
tun. Wassersparende Toilettenspülkästen, Einhandmischer
Durchflussmengenbegrenzer u.a. begrenzen den Wasserverbrauch.
Den Sanitärbereich reinigen Sie billig und umweltschonend
mit Allzweckreiniger, Scheuerpulver, Essig und/oder Schmierseife.
Teure Spezialmittel sind im allgemeinen überflüssig.zurück zur Stichwortübersicht

WC-REINIGUNG
Die WC-Reinigung ausgeführt mit der guten alten Klobürste
- gelegentlich unterstützt von Scheuerpulver – stellt alle
zufrieden: Die Toilettenbenutzer, die Haushaltskasse und
die Umwelt. Hartnäckige Ablagerungen von Kalk und braunen
Eisen-Mangan-Verbindungen können mit einem WC-Reiniger entfernt
werden.zurück zur Stichwortübersicht

VERSTOPFUNGEN
Verstopfungen lassen sich ohne Chemie und trotzdem wirkungsvoll
mit Saugglocke oder Rohrreinigungsspirale beseitigen. Deshalb
tragen viele solcher Produkte das Umweltzeichen. Bevor im
Rohr nichts mehr läuft, können Sie mit Abflusssieben Haare,
Wäscheflusen u.a. zurückhalten. Für andere Abfälle in Bad
und Toilette sollte ein Gefäss bereitstehen. Chemische Rohrreiniger
sind gegen Verstopfungen machtlos.zurück zur Stichwortübersicht

ABWASCH
Beim Spülen von Geschirr heisst die Devise: Ein Spritzer
genügt. Aber auch beim automatischen Abwasch sollte knapp
dosiert werden, denn Mittel für die Geschirrspülmaschine
sind äusserst aggressiv. Statt des Klarspülers kann man
Haushaltsessig verwenden. Ein Likörglas voll genügt.zurück zur Stichwortübersicht

DESINFEKTION
Desinfektion im Sanitärbereich oder gar im ganzen Haus
ist bei gesunden Menschen überflüssig. Die Desinfektionsmittel
enthalten Wirkstoffe, die auch für den Menschen giftig sind.
Ausserdem verringert der ständige Gebrauch dieser Mittel
die Widerstandsfähigkeit der Bewohner.zurück zur Stichwortübersicht

KLEIDUNG
Bestimmte Kleidung erfordert eine chemische Reinigung.
Die dabei freigesetzten Lösemittel sind umwelt- und/oder
gesundheitsschädlich. Deshalb sollte man nach Möglichkeit
nur Textilien kaufen, die man selbst waschen kann.zurück zur Stichwortübersicht

FORTBEWEGUNG
Es muss nicht immer das Auto sein. Zugegeben, man hat
es nicht immer leicht, zu Fuss, mit dem Fahrrad oder in
Bus und Bahn: Mal regnet es, mal sind die Wege beschädigt,
mal ist von Pünktlichkeit nichts zu merken, mal ist das
Angebot einfach unzureichend. Wo diese Entschuldigungen
nicht greifen bedenken Sie bitte, dass es durch diese Arten
der Fortbewegung Umwelt, Gesundheit und auch Portemonnaie
oft wesentlich besser ergeht.zurück zur Stichwortübersicht

FAHRRÄDER
Fahrräder sind ideale Verkehrsmittel, besonders wenn kürzere
Wege bewältigt werden sollen. Ausgestattet mit Fahrradtasche
oder Einkaufskorb sind sie sogar kleine Transporter. Ausserdem
belebt tägliches Pedaltreten nicht nur Ihren Körper, sondern
auch die Umwelt – die bekommt so nämlich keine Schadstoffe
oder Lärm ab.zurück zur Stichwortübersicht

BUS
Bus und Bahn (Oeffentlicher Personenahverkehr -OEPNV-)lassen
Ihnen nicht nur Zeit für den Blick aus dem Fenster oder
in die Zeitung. Sie befördern Sie auch umweltverträglich
und sicher zum Ziel. Unterwegs in diesen Verkehrsmitteln
kennen Sie kein Parkplatzproblem und der Führerschein bleibt
Ihnen auch nach einer feucht-fröhlichen Party erhalten.
Allerdings ist gerade in ländlichen Gebieten das OEPNV-Angebot
oft mangelhaft.zurück zur Stichwortübersicht

UMWELTFAHRKARTEN
Umweltfahrkarten zeichnen sich durch ihren niedrigen Preis
und šbertragbarkeit aus. Zudem sind sie in einem relativ
grossen Gebiet gültig. Weil der öffentliche Personen-Nahverkehr
mit ihnen attraktiver wird, tragen die Karten das Umweltzeichen
- in diesem Fall das Verkehrszeichen der Zeit.zurück zur Stichwortübersicht

FAHRGEMEINSCHAFTEN
Fahrgemeinschaften helfen, das Fahrzeug optimal zu nutzen.
Das senkt die Kosten, vertreibt die Langeweile, verringert
den Fahrstress (bei reglmässigem Fahrerwechsel) und reduziert
die Umweltbelastung. Achten Sie mal darauf, wieviele Auto’s
in der Woche mit nur einer Person besetzt sind.zurück zur Stichwortübersicht

WARTUNG BEIM AUTO
Regelmässige Wartung verhilft Ihrem Auto nicht nur zu
höheren Wert und Alter. Auch der Umwelt hilft es, wenn Sie
Zündung, Ventilspiel oder Vergaser regelmässig überprüfen
lassen. Noch etwas kann man tun: Den Reifendruck im Auge
behalten, denn nur der richtige spart Benzin.zurück zur Stichwortübersicht

AUTOWASCHEN
Autowaschen auf der Strasse ist vielerorts verboten und
in jedem Fall nicht umweltgerecht. Deshalb sollte der verdreckte
Wagen in eine Waschanlage gefahren werden, am besten in
eine, die mit dem blauen Umweltengel versehen ist. Dort
wird das Waschwasser im Kreislauf aufbereitet. Selbstverständlich
so, dass bei jeder Wäsche wieder sauberes Wasser aus den
Düsen kommt.zurück zur Stichwortübersicht

ÖLWECHSEL
Der Oelwechsel sollte stets einem Profi in der Werkstatt
oder an der Tankstelle überlassen werden. Wenn Sie nämlich
selbst Hand an die Oelwanne legen, bekommen Sie schnell
Probleme: Das Oel darf nicht in den Boden gelangen, nicht
in die Mülltonne und schon gar nicht in den Abfluss. Es
muss fachgerecht entsorgt werden, ansonsten drohen hohe
Geld- oder sogar Freiheitsstrafen.zurück zur Stichwortübersicht

TEMPO 30
Tempo 30 schafft jedes Auto spielend, ohne Spoiler und
ohne Turbo-Motor. Und Sie am Steuer verschaffen sich in
Wohnstrassen, in denen die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt
ist, jede Menge Sympathien: Von Fussgängern und Farradfahrern,
die weniger gefährdet sind. Von der Luft, die weniger Abgase
abbekommt. Von Ohren, die Tempo 30 als angenehm leise empfinden.zurück zur Stichwortübersicht

FAHRBAHN-VERENGUNGEN
Verengte Fahrbahnen, Aufpflasterungen, Pflanzenkübel und
andere optische oder bauliche Massnahmen schränken den Autoverkehr
ein. Das sollen diese verkehrsberuhigenden Elemente auch.
Denn so wird der Durchgangsverkehr aus den Wohnstrassen
herausgedrängt und verbleibende Fahrzeuge bewegen sich (hoffentlich)
umweltschonender fort. Obendrein ist mehr Platz für Fusswege
und Grünflächen da.zurück zur Stichwortübersicht

ZEICHEN 325
Zeichen 325 der Strassenverkehrsordnung schafft mehr Privilegien
für Fussgänger. Sie dürfen in so ausgewiesenen Bereichen
die ganze Strassenbreite nutzen Kinderspiele sind überall
erlaubt. Nur: Unnötig behindern darf man die Autos, die
eh schon Schritt fahren müssen, nicht. Zeichen 325 wird
oft in Strassen aufgestellt, die aufgrund angrenzender Schulen,
Spielplätze oder Seniorenheime von sehr vielen Fussgängern
benutzt werden.zurück zur Stichwortübersicht

VERKEHRSBERUHIGUNG
Flächenhafte Verkehrsberuhigung ist besonders effektiv.
Das haben im Auftrage des Umweltbundesamtes durchgeführte
Modellprojekte gezeigt. Bei der flächenhaften Verkehrsberuhigung
werden alle Verkehrsteilnehmer einbezogen. Durch unterschiedliche
Ausweisung von leistungsfähigen Verkehrsstrassen, verkehrsberuhigten
Wohnstrassen und Fahrradwegen wird versucht, den Interessen
aller Verkehrsteilnehmer und Anwohner Rechnung zu tragen.
Eine Problemverschiebung von einer Strasse in die nächste
wird vermieden und der gesamte städtische Lebensraum weniger
belastet.zurück zur Stichwortübersicht

ABFALLSORTIERUNG
Eine erfolgreiche Verwertung von Abfällen erfordert eine
Sortierung nach Abfallarten (Glas, Papier, Metalle, div.
Kunststoffsorten u.a.). Hierzu ist zum Teil eine Vorsortierung
im Haushalt erforderlich. Geeignete Sammelbehälter werden
inzwischen überall angeboten. Der Restmüll kann heute in
modernen Anlagen umweltschonend verbrannt werden. Rückstände
können sicher auf geordneten Deponien abgelagert werden.
Damit dies zufriedenstellend funtioniert, müssen problematische
Stoffe vorher aussortiert und einer getrennten Sammlung
und Abfall-Behandlung zugeführt werden. Erkundigen Sie sich
bei Ihrer Stadtverwaltung , Ihrem Stadtreinigungsbetrieb
oder Ihrer Umweltberatungsstelle nach Ihrer Sondermüll-Sammelstelle.zurück zur Stichwortübersicht

BATTERIEN
Batterien unterscheiden sich stark nach ihren Inhaltsstoffen.
Gebrauchte Batterien (wie auch Akkumulatoren) dürfen nicht
mit dem Hausmüll entsorgt werden – sie sind Sondermüll.
Das gilt auch für Knopfzellen. Für Batterien werden vielerorts
Entsorgungssysteme angeboten. Werfen Sie verbrauchte Batterien
in die Sammelbehälter, die oft bei den Papiercontainern
der Stadt befestigt sind oder geben Sie sie dort ab, wo
Sie neue Batterien kaufen können, die Händler sind zur Rücknahme
verpflichtet. Noch besser ist es, auf batteriebetriebene
Geräte ganz zu verzichten oder wiederaufladbare Batterien
zu verwenden.zurück zur Stichwortübersicht

MEDIKAMENTE
Alt-Medikamente nehmen heute die meisten Apotheken an.
Diese können Ihnen im allgemeinen sagen, welche Medikamentenreste
mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden können. Medikamente
sollten Sie nur in den Mengen kaufen (bzw. sich verschreiben
lassen), wie Sie diese benötigen. Lassen Sie sich die Wirkungen
und Nebenwirkungen von Ihrem Arzt oder Apotheker erläutern.
Wenn Sie später nach dem Studium des Beipackzettels aus
Angst das Medikament nicht nehmen, haben Sie sich selbst
und möglicherweiser der Umwelt einen Bärendienst erwiesen.zurück zur Stichwortübersicht

ALTÖL
Altöl kann bei unsachgemässer Handhabung grosse Umweltschäden
verurssachen. Wer Altöl und damit verunreinigte Gegenstände
unsachgemässbeseitigt ist ein krimineller Umweltverschmutzer
und muss mit hohen Strafen rechnen. Überlassen Sie
den Oelwechsel am besten Ihrer Werkstatt oder Tankstelle.
Altöl ist bei Sammelstellen abzuliefern. Z.B. im Recyclinghof.
Ausserdem ist jeder Händler verpflichtet, die gleiche Menge
Altöl zurückzunehmen, die er Ihnen verkauft hat.zurück zur Stichwortübersicht

LÖSEMITTELRESTE
Lösemittelreste und lösemittelhaltige Produkte (z.B. bestimmte
Lacke, Fleckenmittel, Klebstoffe) gehören nicht in die Mülltonne
sondern zur Sondermüll-Sammelstelle. Wenn Sie die Portokosten
nicht scheuen, können Sie Ihre Restbestände in der Originalverpackung
auch an die Hersteller zurückschicken.zurück zur Stichwortübersicht

ENERGIESPARLAMPEN
verbrauchen oft nur einen Bruchteil der Energie normaler
Glühbirnen (bis zu 75% weniger) und haben eine bis zu zwanzigfach
höhere Lebensdauer. Verbrauchte Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen
gehören nicht in den Hausmüll, sondern zur Sondermüll-Sammelstelle.zurück zur Stichwortübersicht

PFLANZENSCHUTZMITTELRESTE
Pflanzenschutzmittelreste, Holzschutzmittelreste und ähnlich
umweltgefährdende Produkte sollten Sie entweder Ihrem Händler
zurückgeben oder der Sondermüll-Sammelstelle übergeben.zurück zur Stichwortübersicht

HEIMWERKEN
Keine Frage, Selbermachen bringt Spass und schont den
Geldbeutel. Sogar komplizierte Arbeiten werden mit dem reichhaltigen
Angebot an Material und Werkzeugen in zahlreichen Baumärtkten
und Spezialgeschäften in Eigenregie möglich. Aber nicht
alles, was im Regal steht, ist ungefährlich. Deshalb: Heimwerken
mit Vor-Sicht. Bevorzugen Sie Produkte mit dem Umweltzeichen
als umweltschonende Alternative. Warnhinweise auf den Verpackungen
sind nahezu immer ein Indiz für umwelt- und gesundheitsschädliche
Inhaltsstoffe. Beachten Sie im Interesse Ihrer Gesundheit
genau die gegebenen Verarbeitungshinweise.zurück zur Stichwortübersicht

LACKIEREN
Lackieren sollten Sie auch mit schadstoffarmen Lacken
nicht sorglos. Bei der Verarbeitung sind die üblichen Schutzmassnahmen
einzuhalten: gute Durchlüftung, Atemschutz beim Verspritzen,
nicht rauchen oder essen,….zurück zur Stichwortübersicht

FARBRESTE
Farbreste gehören in keinem Fall ins Abwasser. Reste schadstoffarmer
(d.h. wasserlöslicher) Lacke und Anstrichstoffe lassen Sie
bei geöffnetem Deckel austrocknen. Dann können Sie diese
in den Hausmüll geben. Alle anderen Farbreste müssen zur
Sondermüll-Sammelstelle gebracht werden.zurück zur Stichwortübersicht

KLEBEN
Viele Klebstoffe enthalten umwelt- und gesundheitsgefährdende
Stoffe. Umweltschonend kann man mit Tapetenkleister und
anderen Klebemitteln auf Wasserbasis, Klebebändern-, -pads
oder Klebestiften. Für das Verkleben von Fussbodenelementen,
Teppichböden, Fliesen und ähnlichem empfehlen sich lösemittelarme
Dispersionskleber. Bei stark lösemittelhaltigen Klebern
dagegen ist Vorsicht geboten.zurück zur Stichwortübersicht

ALTE LACKE
Das Entfernen alter Lackanstriche ist mühselig und oft
mit Gefahren für Umwelt und Gesundheit verbunden. Bei der
Verwendung chemischer Abbeizmittel können gesundheits- und
umweltschädigende Lösemittel (chlorierte Kohlenwasserstoffe)
freigesetzt werden. In der Bundesrepublik Deutschland belasten
jedes Jahr mehrere hunderttausend Tonnen solcher Lösemittel
die Luft. Deshalb: Nach Möglichkeit auf die Verwendung chemischer
Mittel verzichten. Ggf. sind Abbeizstrips eine Alternative.
Geht es um grössere Flächen wie Fassaden aus Metall, Beton
oder Klinkerstein lassen sich Altanstriche im Nassstrahlverfahren
entfernen. Wasser oder Sand wird hierbei mit hohem Druck
auf die betreffende Fläche gesprüht. Für kleinere Flächen
eignet sich Aeznatron! Zusammen mit Kartoffelstärke eingedickt,
ergibt sich eine Paste, die sich leicht auftragen lässt
und ebenfalls gute Wirkung zeigt. Jedoch ist Vorsicht geboten:
Handschuhe anziehen und die Lackabfälle umweltgerecht entsorgen!
Zum Abbeizen von Möbeln eignet sich Natronlauge. Bei der
Farb- und Lackentfernung mit Schleifpapier muss ggf. ein
Staubschutz getragen werden, da Staub immer gesundheitsschädlich
ist.zurück zur Stichwortübersicht

SPANPLATTEN
Spanplatten müssen sorgfältig ausgesucht werden, wenn
man sich wirksam vor gesundheitsschädlichem Formalhdehyd
schützen will . Für den Innennausbau eignen sich Platten,
die mit Zement oder Magnesit gebunden sind. Bei Möbeln oder
Regalen Marke Eigenbau arbeitet man am besten mit beschichteten,
formaldehydarmen Spanplatten – möglichst ohne viel zu sägen
oder zu bohren. Kanten und Bohrlöcher sollten Sie anschliessend
wieder verschliessen. Einige Möbel und Holzprodukte wie
Türen oder Paneele tragen das Umweltzeichen. Sie geben nur
geringe Mengen Formaldehyd an die Raumluft ab.zurück zur Stichwortübersicht

RAUHFASER
Tapeten und Rauhfaser aus Alt-Papier sind ein umweltfreundlicher
Wandschmuck. Sie enthalten keine schädlichen Inhaltsstoffe
und die üblichen Tauglichkeits- und Sicherheitsanforderungen
sind für diese Recycling-Produkte kein Problem. Viele Produkte
tragen das Umweltzeichen.zurück zur Stichwortübersicht

ANSTRICH
Viele tausen Tonnen Farbe werden jährlich in unseren Haushalten
vermalt. Der Umwelt wird es bei diesen Mengen schnell zu
bunt: Viele Anstriche enthalten gefährliche Inhaltsstoffe
wie z.B. Schwermetalle und grosse Mengen Lösemittel. Beim
Streichen verdunsten die Lösemittel und belasten Mensch
und Umwelt. Auch tragen sie zur Bildung von photochemischen
Smog bei. Umweltschonender geht es mit schadstoffarmen Lacken
(erkennt man am Umweltzeichen) und anderen Anstrichstoffen
auf Wasserbasis (Dispersionsfarben).zurück zur Stichwortübersicht

LACKE
Herkömmliche Lacke können grosse Mengen umwelt- und gesundheitsgefährdender
Stoffe (Lösemittel, Schwermetalle u.a.) enthalten. Schadstoffarme
Lacke hingegen enthalten nur in geringen Mengen noch solche
umweltbelastenden Stoffe. Trotzdem besitzen sie gute Gebrauchseigenschaften,
wie Warentests bewiesen haben. Viele Produkte tragen das
Umweltzeichen. Achten Sie bei Ihrem nächsten Griff ins Farbregal
darauf: Für nahezu alle Anwendungen gibt es umweltschonende
Lacke (für den Holzanstrich, für Heizkörper, zur Bodenversiegelung
u.v.a.m.). Natur- und Biolacke” halten übrigens oft nicht,
was sie versprechen. Ein hoher Lösemittelanteil und allergieauslösende
Inhaltsstoffe werden hier oftmals bemängelt.zurück zur Stichwortübersicht

DISPERSIONSFARBEN
Dispersionsfarben sind keine Lacke. Sie eignen sich vorzüglich
als Anstrichstoffe für Decken, Wände, Rauhfasertapeten,
Spanplatten und anderes. Ihr Lösemittelgehalt ist mit 0
bis 5 Gewichtsprozent je nach Produkt relativ gering. Wegen
der meist grossen Flächen können jedoch auch hier Lösemittelbelastungen
auftreten.zurück zur Stichwortübersicht

ÖKOLACKE
“Bio- und Oekolacke” sind schwer einzuordnen, da diese
Begriffe nicht geschützt sind und alle möglichen Produkte
damit gekennzeichnet werden können. Der Hinweis, es würden
ausschliesslich Rohstoffe aus der Natur verarbeitet, hat
ebenfalls beschränkte Aussagekraft. Denn auch die Natur
produziert krankmachenden sowie umweltschädigende Substanzen.
So können in einigen “Biolacken” enthaltene Stoffe Allergien
auslösen. Zudem belasten viele “Naturlacke” die Umwelt mit
Ihrem hohen Lösemittelgehalt.zurück zur Stichwortübersicht

KORROSIONSSCHUTZSTOFFE
Korrosionsschutzstoffe mit dem Umweltzeichen schützen
Metalle ebensogut vor Rost wie andere. Aber sie enthalten
Blei und Chrom nur noch in Spuren und sind ausserdem frei
von anderen krebserzeugenden oder sonstwie gesundheitsgefährdenden
Stoffen.zurück zur Stichwortübersicht

HOLZSCHUTZ
Im Innenbereich kann man im allgemeinen auf chemischen
Holzschutz ganz verzichten. Im Aussenbereich sollte der
konstruktive Holzschutz an erster Stelle stehen. Dadurch
wird verhindert, dass Wasser allzu lange an das Holz herankommt.
Holz auf Stahlfüssen ist eine solcher Massnahmen, abgeschrägte
Zaunpfähle eine andere. Auch die richtige Holzwahl ist entscheidend.
Denn es gibt Hölzer, die Schimmel und Insekten von vornherein
energischen Widerstand bieten. Bei Holz, das nicht dauernd
mit Wasser in Verbindung kommt, reicht oft auch eine wetterabweisende
schadstoffarme Lasur.zurück zur Stichwortübersicht

STEINKOHLENTEERÖLE
Steinkohlenteeröle auch Carbolineen genannt, dürfen seit
Oktober 1991 in privaten Haushalten nicht mehr verwendet
werden. Da diese Stoffe krebserregend sind, sollten Sie
auch auf Hölzer verzichten, die bereits mit Teeröl getränkt
sind (z.B. ausgediente Eisenbahnschwellen oder Leitungsmasten
im Gartenbau)zurück zur Stichwortübersicht

HOLZSCHUTZMITTELRESTE
Reste von Holzschutzmitteln sind Sondermüll. Sie können
beim Händler oder bei entsprechenden Sammelstellen abgegeben
werden. Mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz, das nicht
mehr gebraucht wird, darf nicht verbrannt werden. Sie können
es jedoch mit dem Sperrmüll entsorgen.zurück zur Stichwortübersicht

SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG
Schädlingsbekämpfung ist notwendig, wenn der “Wurm” im
Holz steckt. Möbel, aber auch ganze Dachstühle kann man
aber umweltschonend mit viel Hitze von Holzbock oder Käferlarven
befreien. Fachbetriebe, die das Heissluft-Verfahren einsetzen,
dürfen mit dem blauen Umweltengel werben.zurück zur Stichwortübersicht

ATEMSCHUTZ
Heimwerker haben es oft mit den gleichen Schadstoffen
zu tun wie Arbeitnehmer. Die Gefahrstoffverordnung oder
die maximalen Arbeitsplatzkonzentrationen der MAK-Liste
machen aber vor dem Hobbykeller halt. Eigenverantwortung
ist gefragt! Vor allem, wenn man sich bewusst macht, dass
beispielsweise Eichen- und Buchenstaub als krebserzeugende
Arbeitsstoffe ausgewiesen wurden. Gerade beim Einsatz von
Schleifgeräten sollte deshalb auf eine Atemschutzmasske
nicht verzichtet werden. Dabei bieten billige Einwegmasken
(“Pappnasen”) nur unzureichend Schutz. Sinnvoller sind Gummi-Halbmasken
für auswechselbare, klssifizierte Spezialfilter. Für Schleifarbeiten
empfehlen sich je nach Holzart Filter der Kategorie P2 oder
P3.zurück zur Stichwortübersicht

ROST
Rechtzeitiger Korrosionsschutz spart dem aufmerksamen
Heimwerker viel Geld. Die Freude am Erworbenen oder Geschaffenen
hält länger an und wertvolle Ressourcen der Umwelt werden
geschont. Deshalb ist der Korrosionsschutz in seiner werterhaltenen
Wirkung eine wichtige Umweltschutzmassnahme. Dabei sollten
Sie jedoch nicht vergessen, bei der Wahl der Mittel zur
Rostbekämpfung ebenso umweltbewusst zu handeln. “Alte Hasen”
schwören oft auf Mittel , die mit blei- und chromhaltigen
Zusatzstoffen versetzt sind. Dabei gibt es längst Alternativen,
die ohne diese giftigen Schwermetalle auskommen. Vergleichtests
haben keine Unterschiede in der Wirksamkeit ergeben. Viele
solche umweltschonenden Produkte tragen das Umweltzeichen.
Oft werden sogenannte Rostumwandler, insbesondere für Rostschäden
an PKW, angeboten, ohne dass deren Wirksamkeit nachgewiesen
wird. Zudem bestehen sie oft aus nicht ungefährlichen chemischen
Verbindungen. Wirkliche Rostschutzmittel werden im Fachhandel
unter dem Begriff Grundierung geführt. Heimwerker, die grössere
Stücke von Rost und alten Schutzschichten befreien wollen,
sollten auf die Vermeidung grosser Staubentwicklung achten
und die entstehenden, gefährlichen Abfälle umweltschonend
deponieren.zurück zur Stichwortübersicht

FUßBODEN
Das Auswechseln von Fussbodenbelägen in der eigenen Wohnung
oder bei Freunden kann eine Menge Freude machen. Aber auch
Verdruss! Erstens seien Sie gewarnt vor bestimmten Altbelägen.
Wenn auch meist in grösseren Einrichtungen, waren noch in
den 70-iger Jahren bis zu 20% der verwandten Beläge asbesthaltig
und das mit Anteilen von 20 bis 40%. Die bekanntesten sind
Floor-Flex- Platten und Cushion-Vinyl-Platten. Herstellung
und Vertrieb asbesthaltiger Bodenbeläge ist heute in der
Bundesrepublik untersagt. Die Entfernung und Beseitigung
asbesthaltiger Bodenbeläge sollten Sie in jedem Fall einem
Fachmann überlassen, wenn Sie nicht ernste Gesundheitsschäden
riskieren wollen. Zweitens sollten Sie so messen, kaufen
und verlegen, dass Sie auf die Anwendung stark lösemittelhaltiger
Fussbodenkleber verzichten können. Bei ausreichender Auslegezeit,
mit Viertelleisten und Schwellenbeschlägen lassen sich oft
befriedigende Ergebnisse erzielen. Drittens werden im Handel
auch Bodenbeläge aus PVC angeboten. Zwar wurden bei PVC
keine direkten schädigenden Wirkungen festgestellt, dennoch
ist PVC aufgrund seiner stofflichen Zusammensetzung (Chlorwasserstoffe,
Weichmacher) ein Umweltproblem (insbesondere bei der Beseitigung).
Als Alternative bieten sich je nach Einsatzgebiet Linoleum
(hauptsächlich aus Naturstoffen wie Holz und Kork) und Korkbeläge
an.
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Frau Merkel!